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03.11.2007, 04:40

Nikon D80

Nikons Angebot an Amateur-SLRs bedurfte einer dringenden Auffrischung und pünktlich zur Photokina stellt der japanische Traditionshersteller mit der D80 eine D-SLR vor, die im Test die direkte Konkurrenz total in den Schatten stellt. Angesichts der Ähnlichkeiten zu der vor einem Jahr eingeführten Nikon D200 verwundert dies nicht: Auch die D80 bietet 10 Megapixel, einen 11-Punkt-Autofokus, einen sehr hellen und großen Sucher, einen scharfen 2,5-Zoll-Monitor und sehr umfangreiche Einstell-Optionen. Während die D200 etwa 1.650 Euro kostet, ist die D80 schon für etwa 900 Euro zu haben.

Neue Bestmarke
Auch wenn die 10-Megapixel-Sensoren der D200 und der D80 nicht baugleich sind (der D200-Chip ist etwas leistungsfähiger) bescheinigen die Labormesswerte der D80 eine sehr gute Bildqualität, die alle anderen D-SLRs unter 1.000 Euro bei weitem nicht erreichen. Die hohe Auflösung (1.970 Linien gemessen), das extrem geringe Rauschen auch bei höheren ISO-Werten (maximal ISO 3.200) und der gute Weißabgleich überzeugen rundum. Lediglich die teilweise recht stark gesättigten Farben (vor allem Grüntöne) sind für Nikon-Traditionalisten eher ungewohnt. Für D-SLRs der Amateurklasse ist dieser Effekt aber nicht ungewöhnlich, sorgt er doch beim Ausbelichten für knackigere Fotos.
Auch die Geschwindigkeit der D80 stimmt: Die schnelle Auslöseverzögerung (0,3 Sekunden) und die rasante und ausdauernde Serienbildfolge von bis zu 3 Bildern pro Sekunde und 23 JPEG oder 6 RAW-Fotos in Folge stellen auch anspruchsvolle Fotografen zufrieden.
Gelungene Ergonomie
Neben der tollen Bildqualität beeindruckt vor allem der hervorragende Sucher mit seiner 0,94fachen Vergrößerung – so lassen sich Motive optimal ins Visier nehmen und die Bilder besonders einfach kontrollieren. Dank der beiden Rändelräder – eine Seltenheit in der 1.000-Euro-Klasse – lassen sich Verschlusszeit und Blende sehr bequem einstellen. Das scharfe 2,5-Zoll-Display entspricht dem der D200 und bietet eine hervorragende Bildansicht.
Die D80 ist recht kompakt und so gut verarbeitet, wie man das von Nikon gewohnt ist. Die Kamera liegt einwandfrei in der Hand, die zahlreichen Einstell-Optionen sind gut zugänglich und das Menü ist sinnvoll aufgebaut. Als Speicher dienen der D80 SD-Karten. Ihr kräftiger Akku mit präziser Restlaufanzeige hielt im CHIP-Testlabor gut 500 Aufnahmen durch.