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  • »Michael Mildner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1

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1

02.04.2013, 19:20

Welche Festbrennweite ist die richtige?

Welche Festbrennweite ist die richtige?


Ich besitze ein Reise objektiv Sigma DC 18-250mm HSM und
bin sehr zufrieden aber wie jeder weiß
an der Bildqualität muss man leider Defizite in Kauf nehmen.


Am besten wäre natürlich eine Festbrennweite die alles abdeckt,
da es nicht möglich ist, ist es interessant zu wissen welche Festbrennweite am gescheitesten ist;) !?


Ich würde gerne von euren Erfahrungen hören, welche(s) Objektiv(e)
Ihr am meisten her nehmen?


Ich Bedanke mich schon mal im Voraus für eure Kommentare. :kopf_kratz: :thumbsup:



Liebe Grüße Euer Frischling 0000010

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2

03.04.2013, 12:32

Objektiv

Hallo "Frischling",
ein Multi "Suppenzoom" hast du ja jetzt "leider" schon. Ich würd einfach sagen. Suche je nach deinem Verlangen und Hobby ein schönes Makro oder Weitwinkel Objektiv. Dann hast du zu deinem Ultrazoom eine tolle kreative Ergänzung und mit Sicherheit viel Spass :). Und vielleicht entdeckst du dann, dass man nicht unbedingt einen so grossen Bereich mit den Einschränkungen, die es einherzieht, mit einem Objektiv, abdecken muss. Aus reinen Qualitätsgründen und mit dem Wissen, dass du dich ja für ein Superzoom entschieden hast, würd ich dir im Moment kein Objektiv in deinem Brennweitenbereich empfehlen das du schon beisitzt. (Oder eben nur am Rande). Entwickle dich in ein paar "Nischen" die du noch nicht kennst und alles andere kommt von alleine. Dir weiterhin sehr viel Spass bei einem tollen Hobby und meld dich mal für was du dich entschieden hast

Viele Grüsse
Wolfgang
PS: such dir einfach mal ein paar 10 mm Aufnahmen oder Makros von Fliegen ;) im Internet "nur so als Anregung :)" :thumbup: :thumbup: :thumbup:

admin

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3

04.04.2013, 07:48

Festbrennweite

Hallo Michael,
da kann ich dem Wolfgang nur beipflichten, es kommt drauf an, was du damit machen möchtest und auf die Marke.
Willst du z.B. mehr Makros schießen, oder wie ich eher Gebäude fotografieren?
So habe ich mich eben für ein 35mm NIKKOR mit Lichtstärke 1,9 entschieden, auch weil ich es für Nachtaufnahmen nutzen möchte (siehe meinen Beitrag dazu: Brandneu: Nikon D5100)
Und NIKKOR, weil die in Tests durchweg besser abschneiden als SIGMA und Co. und das 35mm noch bezahlbar war.
Allgemein empfiehlt sich eine Brennweite zwischen 18mm und max. 35mm, darüber bist du in deiner Bewegungsfreiheit zu stark eingeschränkt.
Gruss,
Admin/Eric

4

04.04.2013, 09:22

Vielfalt bei den Motiven bedeutet auch Vielfalt der Ausrüstung!

Qualitätsverlust bei „Multi-“Objektiven bedeutet vielfach unschärfere Abbildungen, aber auch fast nicht zu behebende „chromatische Aberrationen“ (Rot-, Grün-, Blauränder an Kanten mit starken Kontrasten z. B.). Kannst Du damit leben, dann ist's gut. Wenn doch nicht, dann solltest Du folgendes beachten:

Wenn Du Dir einmal genauer anschaust, was Berufsfotografen so an Ausrüstung mitschleppen, wirst Du leicht feststellen, dass es eigentlich für jedes Motiv eines eigenen (geeigneten) Objektivs bedarf. Von Blitzgeräten und Stativen, spezielle Belichtungsmesser, Ladegeräten und anderem Zeugs einmal ganz abgesehen.

Wolfgang und admin haben ganz recht, wenn sie Dir empfehlen erst einmal für Dich selbst festzulegen, welche Motive du präferierst. Und Du solltest Dir auch überlegen, was Du mit Deinen Aufnahmen machen möchtest! A3-, A2- oder gar A0-Belichtungen? Machst Du professionelle Aufnahmen für Druckwerke? Oder lässt Du es bei Fotobüchern für den Hausgebrauch bzw. Alben bewenden?

Professionelles siehe 2. Absatz und Hobby (auch bei gehobenen Ansprüchen) siehe Wolfgang und admin!

Gutes Licht, ein gutes Auge und eine ruhige Hand wünscht Dir
Roger

5

05.04.2013, 09:33

Ein Postscriptum noch:

Ich war längere Zeit auch als Sportfotograf (Motorsport) unterwegs. Damals noch „analog“! Meine Standardausrüstung bestand aus 3 (drei!) Fotoapparaten (um nicht ständig Objektive wechseln zu müssen!), einem 18-mm, einem 50-mm-, einem 135-mm- und einem 400-mm-Objektiv (zzgl. 1,5-fach-Extender). Alles verstaut in einem ziemlich voluminösen Fotokoffer. Das Gewicht weiß ich nicht mehr. Aber eines kann ich Dir versichern, nach einem Wochenende (F1 oder damals auch noch F2, Motorrad-WM etc.) war ich körperlich ziemlich am Ende, denn das ganze Zeugs musste ich ja ständig mitschleppen! Und wer z. B. den alten Masarikring in Brno oder die Nürburgring-Nordschleife kennt, weiß, was es heißt, geeignete Standorte für spektakuläre Aufnahmen zu finden – bei jedem Wetter!
Du kannst meine Erfahrungen – auch wenn Du kein Profi bist – 1 zu 1 auf Dich umsetzen, wenn Du nur in Betracht ziehst, eine mehrtägige Reise (etwa durch Israel/Palästina) zu machen, die Dich stündlich und täglich von einem Ort zum anderen führt. Lässt Du dann Deine Super-Ausrüstung im Bus/Auto, weil sie Dir zu schwer geworden ist, weil es zu heiß ist, weil es regnet usw., wäre sie unnötig angeschafft!
Das wollte ich Dir noch unbedingt verklickern, wenn Du Dir Gedanken über mehr oder weniger professionelle Ausrüstung machst!

Seas aus Wien
da Rodscha

mercedes

unregistriert

6

10.04.2013, 22:09

Die richtige Festbrennweite

Hallo,

mein Fotorucksack wiegt 12kg, da ich mich scheckig ärgern würde, wenn ich nicht das richtige dabei habe. Ich "tröste" mich damit, dass es in der kühleren Jahreszeit, also ca. 11 Monate im Jahr, immer schön warm auf dem Rücken ist - man muss halt dran glauben.

Superzooms sind sicherlich praktisch, aber eben auch ein gedehnter Kompromiss. Ich persönlich empfinde es als wirklichen Nachteil, wenn die Lichtstärke sehr stark nachlässt und somit auch die Gestaltung einschränkt. Hinzu kommt dann oft noch das kleine Format der Bildsensoren. Es ist dann zwar einfach scharfe Bilder zu machen, aber leider ist dann nahezu alles scharf. Zwei vernünftige Zoomobjektive mit einer gleichbleibenden Lichtstärke, im Idealfall 1:2.8, halte ich für eine gute Allround-Ausrüstung. Z.B. ??-70mm und 70-210mm. Für Kameras die keine Vollformatsensoren haben, gibt es äquivalente Kombinationen und für Spezialthemen sind dann sicherlich Speziallinsen die beste Wahl.

LG M.