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19.09.2013, 12:17

Probleme mit einigen Fotos

Wie bereits erwähnt, sind einige der Bilder meiner letzten Dolomiten-Reise so derb überbelichtet, vermatscht, kontrastarm und unscharf (vor allem bei Sonne/Wolken etc.) dass mir zunächst die Spucke weg geblieben ist. ;(
Denn ich habe eigentlich keine anderen Modi benutz als sonst: 100-200 ASA, Programmautomatik, ein bißchen mit der Blende rumgespielt und draufgehalten.
Als ich dann Abends die Ergebnisse gesehen habe und am nächsten Tag die Sonne raus kaum, bin ich (aus Verzweiflung) dann zeitweise in den Sonne/Schnee-Modus gewechselt, das Objektiv getauscht, andere Modi probiert....auch nicht besser.
Die ersten Reisen hatte ich mit der Kamera solche Probleme nicht.
Kann sich da was "verstellen", oder gar "kaputt" gehen? :kopf_kratz:
Soll ich die Einstellungen resetten?
Laßt doch bitte mal hören, Ihr Experten. ;)
»admin« hat folgende Bilder angehängt:
  • comp_2Dolom (26).jpg
  • comp_2DSC_0180.jpg
  • comp_2DSC_0148.jpg
  • comp_2Dolom (20).jpg

2

19.09.2013, 12:43

Technik-Probleme / -Phänomene

Hi Eric,

als Nicht-Experte kann ich auch nur mutmaßen ...

Da ein Objektivwechsel keine Verbesserung gebracht hat, würde ich selber auch die Kamera als Ursache
im Verdacht haben.
Es hat bei den Beispielfotos ein bisschen den Anschein, als ob mit der Belichtungsmesstechnik etwas nicht
stimmt.
Ich unterstelle, dass Dir die Kamera nicht herunter gefallen ist oder einem vergleichbarem "Stoß" ausgesetzt
wurde - falls doch: kann sehr wohl die innere Platinen-Elektronik / Sensor / etc. in Mitleidenschaft
gezogen worden sein ;( ... und das Eindringen von Feuchtigkeit ist natürlich auch ein Killer.
Von "alleine" verstellt sich an einer Kamera eigentlich nichts (Ausnahme: software-seitiger Systemabsturz).

Sofern bei abgeschraubten Objektiv im Kamera-Inneren nichts Offensichtliches erkennbar ist (Fussel o.ä.
auf Spiegel / Sucherscheibe / Sensor / ..) bliebe ein erneuter Blick in die Systemeinstellungen.
Auch wenn Du wissentlich nichts verstellt hast, nochmals alle individuellen Einstellungen, wie Auflösung /
Bildqualitäts-Modi, Blendenkorrektur (!) etc. überprüfen und notfalls einen System-Reset auf die
Werkseinstellungen versuchen. Falls Deine Kamera die Option bietet: Sensorreinigung durchführen.

Was auch helfen könnte: Akku tauschen -> Stromversorgung ungenügend / fehlerhaft, dadurch fehlerhafte
Softwaresteuerung / elektronische Bildverarbeitung und die Speicherkarte(n) tauschen -> hardware-seitiger
Speicherungsprozess.


Das ist alles, was mir einfällt; generell dürfte jede Art von "Fern-Diagnose" schwierig sein. Deshalb empfehle
ich den Weg zum nächsten (hoffentlich ortsnahen) Nikon Service Center. Mit etwas Glück kann der
Fachmann eine Adhoc-Erklärung / -Lösung bringen - ich drücke Dir die Daumen! :rolleyes:

Gruß
Steffen

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Night_Leo« (19.09.2013, 13:19)


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19.09.2013, 14:36

HI Eric,

kannst du mal die Originalen Bilder als RAW wenn vorhanden hier hochladen

http://www.daten-transport.de/

dann den link schicken den du dort bekommst. Dann kann ich mir die Bilder mal mit allen Kameraeinstellungen ansehen. Hast du noch die D5100? oder welche Kamera ist das?

Gruß Udo
Gruß Udo

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4

20.09.2013, 06:44

Danke!

Herzlichen Dank an Steffen und Udo! :thumbsup:
@ Udo: ja, Nikon D5100. Ich habe sieben Bilder im Original hochgeladen, allerdings nicht RAW, hab ich nicht. ;(
http://www.daten-transport.de/?id=HErgtZaU5527
Schon mal besten Dank für deine Mühe! :thumbup:

P.S. der Cloud-Service ist übrigens sehr interessant, auch weil viel schneller als Dropbox. :idee:

5

20.09.2013, 14:41

@Eric: gern geschehen ... :thankyou:

Haben meine durchweg amateurhaften / laienhaften Fragen/Tipps irgend eine Änderung / Lösung gebracht?

Ich habe auch noch ´mal nachgedacht (und bin darüber hinaus, auf Udo´s Analyse sehr gespannt !!):

Könnte es sein, dass die scheinbar ähnlichen Lichtverhältnisse der aktuellen Reise / Fotos schlichtweg eine andere,
sprich individuell angepasste Kamera-Einstellung oder gfls. Filter (Skyelight / ND / Pol-) benötigen als die, die Du bisher
gewohnt warst?

Die Bilder erscheinen mir eigentlich "scharf abgebildet" zu sein; indes könnte der "verwaschene Eindruck" u. U.
schlichtweg eine besondere, meteorologische Besonderheit, wie Feuchtigkeit / Dunst in der Luft gewesen sein?

Und hast Du inzwischen weitere Testaufnahmen gemacht?

Grüße
Steffen

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6

20.09.2013, 15:21

Info

Hallo Steffen,

ich warte jetzt erstmal ab was Udo so meint.
Zu weiteren Tests/Maßnahmen etc. habe ich im moment keine Zeit. ;)
Danke dir!
Gruss,
Eric :thankyou:

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7

20.09.2013, 19:23

Hallo Eric,

hier mal meine Analyse, was ich aus meiner Erfahrung sagen kann.

Die Kamera kann mehr, ich hab auch noch eine D5100. Deine Bilder haben alle ein etwas anders gelagertes Problem, wobei ein paar Faktoren alle wieder gemeinsam sind. Auf deine Einstellungen gehe ich zum Schluss mal ein. Das du von dem 18-200 keine Wunder erwarten darfst ist dir wohl bekannt. Deshalb habe ich auch Hauptsächlich die Mitte betrachtet da hier die Abbildungsleistung des Objektives am höchsten ist. (Ich hatte dieses Objektiv auch mal)

Bild 14, 18mm Blende 11 und 1/125s, Automatische Fokussteuerung, Motivprogramm Schnee/Strand, ADL auf Automatik, VR on, die restlichen Einstellungen sind nicht relevant. Bei 18mm ist das Objektiv am schlechtesten aber trotzdem sollte die Schärfe mehr bringen bei Blende 11 hat das Objektiv seine höchste Auflösung. Automatische Fokussteuerung ist meistens die schlechteste Wahl aber hier hat die Kamera die Fokusfelder alle in die Ferne gelegt. Schärfe: Das Bild sieht aus als wenn entweder nicht richtig scharf gestellt wurde auf unendlich oder verwackelt. Da ich aber eine Verwackelung bei 18mm und 1/125s ausschließe bleiben 2 Möglichkeiten. 1. Problem mit dem Wackel-Dackel und Objektiv kann nicht mehr richtig auf unendlich scharf stellen. Meine Erfahrung sagt mir - Wackel-Dackel ausschalten. Ich schalte fast immer aus, da der Wackel-Dackel die Linsen immer etwas beeinflusst. War auch hier keine Notwendigkeit. Belichtung: Bei diesem Motiv ist Motivprogramm Strand/Schnee in Kombination von ADL die schlechteste Wahl. Die Kamera geht davon aus viele weiße Flächen zu haben und belichtet höher. (Reines Weiß wird zu grau da die Matrixmessung 18%grau belichtet) ADL belichtet immer etwas weniger und hebt dann die Schatten an. Das in Kombination kann nur schief gehen. Dann fehlen zum Schluss die Kontraste.

Bild 20 ist äquivalent zu Bild 14.

Bild 27: ist auch äquivalent zu Bild 14 mit dem Unterschied 150mm. Hier kommt das Objektiv an den anderen Bereich seiner Grenzen.

Bild 0445: 44mm Programmautomatik, ADL, keine direkte Sonne. Eigentlich die besten Bedingungen. Ich Glaube nicht das es sehr diesig war. Hier hat dir die ADL das Bild versaut. Bild wurde durch ADL unterbelichtet damit der Himmel nicht nur weiß ist, dann die Schatten der Berge aufgehellt, dadurch wirkt alles wie im Nebel. Durch die fehlenden Kontraste geht auch die wahrgenommene Schärfe verloren.

Bild 0349: ist fast identisch zu Bild 0445

Bild 0181: ADL aus, 65mm, Blende 5, 1/125s, -0,3EV. Um die Stimmung ein zu fangen optimale Belichtung, nur liegst du mit Blende 5 schon so ziemlich am unteren Ende der Auflösung des Objektives. Hier kann dein Objektiv nicht mehr. Wobei auch hier der Wackel-Dackel schuld sein kann.

Bild 0180: 29mm Blende 4, 1/60s, ADL Automatik, Programmautomatik. dunkler Vordergrund (Bäume) hell angeleuchtete Berge. Das sind extreme Lichtbedingungen das kann die Kamera so nicht selbst beherrschen. ADL sagt wieder dunkler dann saufen die Schatten aber ganz ab. Das Bild geht nur in RAW mit späterer Bearbeitung wobei du hier eine Belichtungsreihe machen musst., nicht für HDR sondern um die richtige Belichtung für die Berge zu bekommen. Den Schattenbereich dann nicht nur aufhellen sondern maskiert behandeln als wenn es ein eigenes Bild ist. Schärfe: Bedingt durch Blende 4 und der automatischen Fokussteuerung liegt ein Fokusfeld recht weit im Vordergrund. (Neben dem geringen Auflösungsvermögen bei Blende4 des Objektives) Das wird die Kamera wohl versucht haben einen Fokuspunkt dazwischen zu wählen. Kann nur schief gehen.

Fazit: Benutze mal ein wenig weniger die Automatiken. Schalte den VR nur an wenn es wirklich notwendig ist. Lass das (dämliche) ADL fest auf aus. Benutze AF-A eigentlich nicht mehr (ist für mich die überflüssigste Funktion) An Stelle von AF-A wähle lieber AF-S oder AF-C. AF-S für statische Motive, AF-C für sich bewegende Motive. Damit kannst du gezielt den Schärfepunkt vorgeben mit dem Multischalter und auf das Scharfstellen was du willst und nicht das was die Kamera will. Versuche bei dem Objektiv immer 2 Blendenstufen vom Anfang und Ende weg zu bleiben. Dazu nicht mit Programmautomatik sondern mit A (Zeitautomatik mit Blendenvorwahl) und das wichtigste fotografiere in RAW. Die meisten Probleme die du hier bei den Bildern hattest kann man in RAW problemlos korrigieren. Wenn du das Nikon ViewNX benutzt werden alle deine Einstellungen (auch Motivprogramme) so wieder gegeben wie du sie auf dem Monitor hast. Nur mit der Möglichkeit das Rückgängig zu machen.

Du bist wie ich das hier jetzt sehe an der gleichen Stelle wie ich vor ein paar Jahren. Das erste was ich gemacht habe waren die Punkte die ich oben geschrieben habe. Das brachte schon eine deutliche Verbesserung. Dann hab ich mir mal ein "vernünftiges" Objektiv geholt. Danach sofort das 18-200 verkauft.

Ich hoffe ich habe dir etwas geholfen. Ich werde gleich noch ein Beispiel hochladen von falscher Einstellung. Das wäre ohne RAW nicht zu retten gewesen.
Gruß Udo

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20.09.2013, 19:42

hier mal als Beispiel. Meine Frau hatte das Motivprogramm Silhouette eingestellt. (um etwas zu spielen) Dann aber vergessen zurück zu stellen. Das dunkle Bild ist so wie aus der Kamera nur etwas verkleinert, das hellere dann in dem ich nur die Einstellung wieder auf Standard zurück gesetzt habe. Wenn es nur JPG gewesen wäre dann wären die Bilder nicht zu retten.
»ubecker« hat folgende Bilder angehängt:
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  • 2b.jpg
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Gruß Udo

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9

20.09.2013, 21:18

noch was, kennst du diese Seite?

http://slrgear.com/reviews/zproducts/nik…-56/tloader.htm

Das hier ist mein Standard Objektiv.

http://slrgear.com/reviews/zproducts/nik…f28/tloader.htm

Der Blur Index gibt die Auflösung des Objektives an.
Gruß Udo

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20.09.2013, 22:51

Danke!

Wahnsinn Udo, mach dir doch nicht so ne Arbeit, ich bekomme ja ein schlechtes Gewissen. :kopf_kratz: ;) :D
Da hast du mir ja eine Masse Ansätze um die Ohren gehauen, muß ich mich demnächst mal näher mit beschäftigen.
Komisch ist bloß: ich hatte die Probleme anfangs nicht, trotz der gleichen Objektive und Einstellungen.
Ausserdem habe ich bei den Bildern mit dem Alpenglühen bereits auf das Festbrennweiten-Objektiv gewechselt, um zu sehen, ob es am Superzoom liegt. Aber das Ergebnis war ähnlich schlecht.
Zu viele verschiede manuelle Einstellungen überfordern mich sowieso schnell, denn wenn ich mir die draufpacke, kannes passieren, das ich die in 2-3 Monaten bereits wieder vergessen habe. ;) ;(
Jedenfalls erst mal ganz herzlichen Dank!!
Besten Gruss,
Eric :thankyou:

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11

20.09.2013, 23:50

Hallo Eric,

keine Angst das macht mir Spaß.

Ausserdem habe ich bei den Bildern mit dem Alpenglühen bereits auf das Festbrennweiten-Objektiv gewechselt, um zu sehen, ob es am Superzoom liegt. Aber das Ergebnis war ähnlich schlecht.

Aber nicht die Bilder die du hochgeladen hattest. Klar sind das viele Einstellungen auf einmal. Aber keine Angst das kommt dann schon. Mach die schritte langsam. Schalte ADL aus und mach RAW. Viele haben Respekt vor RAW weil sie meinen JPG ist einfacher und genau das ist ein Irrtum. Ein Profi der alles beherrscht kann auch in JPG Fotos machen. Ein Anfänger besser in RAW. Mit der Hersteller eigenen Software werden alle Einstellungen der Kamera übernommen. Dann ist das nur ein Schritt mehr zum JPG.

RAW Bilder auf den Rechner übertragen, Software starten und mit der internen Stapelverarbeitung alle Bilder in einem Rutsch in JPG umwandeln. Geht schnell und ohne Aufwand. Bei Bilder die solche Fehler aufweisen kann man das dann korrigieren. JPG aus der Kamera sind und bleiben dann schlecht. Mann muss nicht mit ADOBE LR oder ACR anfangen, das kann einen dann schnell überfordern.

Ich führe meine Frau auch langsam an das Thema ran. Für sie hab ich als Grundeinstellung: RAW, ADL aus, ISO Auto und Programmautomatik und AF-S. Dann hab ich ihr nur erklärt wie sie die Fokusfelder zu bedienen hat. Sie braucht sich erst mal nicht um die Belichtung kümmern, das ist Automatik. Erst den Fokus richtig bedienen. Sie kann auch mit den Motivprogrammen spielen und sehen was die machen, kann man ja im RAW wieder zurücksetzen. Wenn sie dann weiß was die Kamera damit macht kommt der nächste Schritt. Tiefenschärfe mittels Blende bestimmen. Dazu dann im Modus A. usw.
Gruß Udo

12

21.09.2013, 16:10

Hallo Eric
hallo Udo,
ich habe mich mit dem Thema RAW auch schon ´mal (aber nur oberflächlich) beschäftigt und mir waren die Vorzüge von RAW
gegenüber JPG (dass ja ohnehin ein komprimiertes, d.h. um Bildinformationen reduziertes Format ist) auch damals schon klar.

Jedoch aus schlichter Bequemlichkeit (und Vertrauen in die Kamera-interne Bildberechnung) habe ich mich bislang auf
JPG verlassen. Mir werden anhand von Udo´s Erläuterungen jedoch die JPG-Nachteile jetzt noch einmal deutlicher vor
Augen geführt und ich werde es jetzt wohl öfter ´mal mit RAW versuchen.

Als Aufmunterung an Eric: ich fotografiere auch vornehmlich im A- oder S-Modus und schalte die ISO-Automatik entweder
ab oder zügele die Automatik zu moderaten Bandbreiten herunter. WB lasse ich auf entweder auf Automatik oder spiele
manchmal mit den Modi. ADL & Motivprogramme sind bei mir grundsätzlich "OFF".
Wenn ich erste vorzeigbare (auf RAW-basierende) Ergebnisse produzieren kann, wird dies in der Galerie zu sehen sein.

Bis dahin ziehe ich mich jetzt ganz leise mit gesenktem Haupt und meinen amateur- & lückenhaften Wissen in meine
Hundehütte zurück .

Viele Grüße
Steffen

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Night_Leo« (21.09.2013, 16:33)


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13

21.09.2013, 18:03

und wenn ihr das dann drauf habt gehen wir mein Lieblingsthema an. FARBMANAGEMENT.
Gruß Udo

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14

21.09.2013, 18:34

Hallo Eric,

ich glaube die Ratschläge haben nur wenig mit deinen matschigen Bildern zu tun.
Da das Nachschärfen der Bilder sehr gut funktioniert und eine ansprechende Bildqualität ergibt, könnte es auch sein dass Picture-Control hier nicht oder nicht richtig funktioniert hatte.
Gruß Michael

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15

21.09.2013, 20:00

Picture Control hat schon funktioniert siehe Bild 14. Nur war das hier kontraproduktiv. Nachschärfen verbessert beseitigt aber nicht das Grundproblem.
Gruß Udo

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16

22.09.2013, 11:19

Super!

Nochmals besten Dank an alle, die sich die Zeit und Mühe gemacht haben, meine Probleme zu analysieren. :thankyou: :thumbsup:
Sobald ich die Muße find, die Vorschläge zu testen, werde ich Euch natürlich über die Ergebnisse informieren.
Kann aber noch ein bis zwei Wochen dauern... ;)

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22.09.2013, 16:47

Mensch Eric, wozu warst Du bei mir in Berlin ;-)

Sorry dass ich Dir jetzt erst antworte, war ein paar Tage weg.

Aber der Reihe nach:

Zuerst ein paar Worte aus meiner Sicht zu Udos Ausführungen. Alles schön und gut, aber nicht jeder will sich tiefer mit RAW und endloser Bildbearbeitung beschäftigen, manche intressieren sich halt nicht so sehr für die technische Seite der Fotografie. Die Empfehlung" knipse in RAW" bewirkt da gar nichts, löst zudem nicht das Problem. Udos Aussagen sind zwar natürlich richtig, erschlagen aber denjenigen, der eben gerne in jpg möglichst direkt ooc fotografieren will.

Ausserdem kann man 1/125 sehr wohl verwackeln. Die "Regel" Verschlusszeit = nicht länger als 1/ Brennweite (also bei Brennweite zB 150 alles ab ca 1/150, eher kürzer (1/200, 1/320 usw)ist zumindest ein Anhaltspunkt, den sich auch technisch nicht so Intressierte merken sollten. Friert man, ist abgelenkt, wird grad von der eignen Frau vollgequatscht :D , kann man ansonsten auch 1/125 verwackeln. Abhilfe ist allerdings schwierig, wenn man nur in den Programmautomatiken fotografiert (nicht wahr, Eric ;-))

Erics Schneebild aus den Dolomiten halte ich so für total verwackelt. Ärgerlich, aber kann nun mal passieren.

Was die anderen drei Beispielaufnahmen von Eric angeht, hat Udo ebenfalls Recht. Allesamt kritische Motive mit grossem Kontrastumfang (Schatten/ Sonne), grossen Entfernungen (Dunst, AF-Problematik durch die Automatiken)) und sonstige grenzwertigen Einstellungen der Kameraautomatiken.
Udo hat ebenfalls Recht, was die Objektivqualitäten sowie bei den jeweiligen Brennweiten angeht, nur Eric, was soll man Dir raten, wenn Du kein grosses weitergehendes Intresse an der Technik hast...? Ich verstehe Dich zwar, aber einen Formel-1-wagen kann man auch schwierig mit dem normalen Führerschein fahren....

Eric: Wenn Du Dich auf "vorher" bzw Deine erste Reise dahin beziehst: war das noch mit der anderen Kamera oder auch sschon mit der Nikon?

Auch der hier genante Tip mit dem Fussel im AF-Modul könnte mitverantwortlich sein. Hatte ich auch mal: Irgendsoein Teilchen im AF-Sensor (der sitzt bei CANON unterm Spiegel), allerdings waren da plötzlich alle Bilder total Matsche, nix mehr zu sehen. Zum Glück hatte ich den Tip darauf in einem Forum gelesen und konnte das Problem selber lösen, und musste die Kamera nicht zum Service geben. Aber ich schweife ab ;-)

Also Eric, was solltest Du konkret tun:

Schalte auf jeden Fall dauerhaft ADL aus (hat Udo ja auch sschon richtig empfohlen)!
Schalte die ISO.Automatik aus oder begrenze sie auf 100-400 (geht das bei der D5100, Udo?)

Versuche in der Tat ebenso, immer mindestens zwei Blenden unter der jeweiligen Offenblende zu bleiben. Bedenke: Das 18-200 hat bei 18mm ne andere Offenblende als bei 200mm Brennweite.

Und achte auf die Verschlusszeit. wenn da im Sucher-Display eben 1/125 oder gar 1/60 steht, kannste schon noch knipsen, aber musst Dich eben ein bisschen ruhig halten und bewusst "arbeiten" - oder eben Kamera irgendwo auflegen. DANN widerrum sollte der IS ausgeschaltet sein.

Und wenn Dir das alles nicht hilft Eric, gibst Du die Kamera entweder zum Service oder kommst zu noch einem Sonder-Workshop zu mir :thumbsup: :fotograf: :freudentanz:

Oder Du kaufst mein 200-400, dann vergehen Dir auch Deine dummen Sprüche dazu :D :D :D :D :D :D :D :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »F R A N K« (22.09.2013, 17:53)


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22.09.2013, 21:56

Hallo,

aber nicht jeder will sich tiefer mit RAW und endloser Bildbearbeitung beschäftigen, manche interessieren sich halt nicht so sehr für die technische Seite der Fotografie. Die Empfehlung" knipse in RAW" bewirkt da gar nichts, löst zudem nicht das Problem.

Knipse in RAW löst natürlich keine Probleme, aber man muss sich auch nicht mit den technischen Bedingungen auseinander setzen. Wie ich geschrieben habe, nimm den Hauseigenen Konverter, hier Nikon ViewNX, lade alles drück auf einem Knopf und wandel alles in JPG um und du hast alles wie aus der Kamera, nur mit der Möglichkeit später Korrekturen zu machen. Ist ein Schritt mehr und kann jeder Laie.

Auch der hier genante Tip mit dem Fussel im AF-Modul könnte mitverantwortlich sein

Kann sein Glaube ich eher weniger, dann sucht der AF mehr und das Objektiv pumpt.

Automatik aus oder begrenze sie auf 100-400 (geht das bei der D5100, Udo?)
Ja geht auch, Aufnahme Menue Iso-Empfindlichkeit Auto = on Max Empfindlichkeit (ich würde ruhig 800 nehmen) , längste Belichtungszeit ca. 1/50 sek.

Kannst auch zu mir kommen :D :D :fotograf:
Gruß Udo

mercedes

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22.09.2013, 22:22

Objektiv

Da es sich bei der Nikon D5100 um keine Vollformatkamera handelt, wäre es dann ein 300 bis 600mm Objektiv - bezogen auf KB und hilft mE. dann nur noch dem Sport-, bzw. Tierfotografen. Selbst ein f/2.8 70-200mm wird dann schon zum Fernrohr.

Ich bin kein grosser Freund von Sigma Objektiven, da mir diese immer etwas zu weich abbildeten, aber es gibt von der Firma ein f/2.8 50-150mm und das dürfte mE. ein gutes Objektiv für einen bezahlbaren Preis sein. Preislich dürfte dies auch gut zu der D5100 passen und es hat eine durchgehende Lichtstärke von 2.8. In der Lichtstärke sehe ich zudem den Vorteil, dass mit kürzerer Verschlusszeit oder geringerer Empfindlichkeit fotografiert werden kann.

Mit dem Ratschlag von FRANK, immer mindestens zwei Blenden unter der Offenblende zu bleiben, stehe ich etwas auf Kriegsfuss. Die Schärfentiefe nimmt für meinen Geschmack dann zu sehr zu und ich muss auch wieder über Belichtungszeit oder Empfindlichkeit gegen steuern. Gute Objektive erbringen auch schon bei Offenblende eine gute Abbildungsleistung - ja, mit Abblenden kann man diese weiter steigern und wenn ich meine Bilder auf A2 und größer haben will, dann sollte ich darüber nachdenken.

Bleibt noch die Frage, ob die Abbildungsleistung des Objektives zum Sensor der Kamera passt.