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  • »Thomas Gottweis« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 12

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1

26.05.2015, 05:27

Paranoia und die Platte - auf was soll ich speichern?

Wie speichert Ihr denn Eure digitalen Schätze ab?
Als ich mit der digitalen Fotografie begonnen habe, habe ich diese Frage jedem gestellt, mit dem ich über mein Hobby sprach. Speicherplatz kostet zwar fast nichts und ist heute noch günstiger als damals, aber es bleibt doch immer noch die Ungewissheit, wie lange die Medien halten und ob man es überhaupt merkt, wenn die Daten verloren gehen. Ich habe mich schließlich auf die folgenden Speichermedien eingeschossen:

(a) Zunächst einmal liegt alles auf der internen Festplatte eines Computers. Das ist auf Dauer aber keine Lösung, denn mittlerweile sind etwa 2TB zusammengekommen, und das nimmt rasant zu.
(b) Jedes Bild liegt als RAW und JPEG auf einer externen Festplatte.
(c) Ziemlich kostenintensiv: Alles ist zusätzlich auf DVD RAM gespeichert.
(d) Bis vor einiger Zeit speicherte ich zusätzlich alle JPEGs auf CD und alle RAWs auf DVD. Durch die größer gewordenen JPEGs war das aber auch auf Dauer kein gangbarer Weg, so dass ich nun alles zusätzlich auf BD speichere.

Bislang hatte ich meines Wissens noch keinen Datenverlust zu erleiden. Ich hatte einzelne JPEGs, die mir völlig unerklärlich auf der internen Festplatte nicht mehr lesbar waren, und die ich, wenn ich das gemerkt habe, mit einer lauffähigen Kopie überschrieben habe. Wenn sich allerdings eine der zahlreichen DVD RAMs verabschieden und eine ältere externe Festplatte nicht mehr lesbar wäre, würde ich das wahrscheinlich gar nicht merken.

Wie macht Ihr das? Um wieviel Speichervolumen geht es bei Euch und über welchen Zeitraum habt Ihr Eure wertvollen Dateien bereits gerettet?

2

26.05.2015, 07:42

Speicher-Paranoia

Lieber Thomas!

Ich glaube diesbezüglich geht's uns allen so. Selbst externe Speicher (Cloud) sind ja auch elektronische Medien, folglich genauso „unzuverlässig“. Back-ups auf externen Speicherplatten sowie gleichzeitige Archive auf DVD dürften wohl die derzeit richtige Art der Datenaufbewahrung sein.

Liebe Grüße aus Wien
Roger

Beiträge: 52

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3

26.05.2015, 17:32

Hallo Thomas,
bei mir liegen alle Bilder im Raw Format (keine Duplikate von allen als jpg) und den teilweise exportierten, da bearbeiteten jpg's auf einer internen Festplatte (Eine Partition). Darum im Moment Austausch der Platte gegen 4TB. Die Datensicherung erfolgt auf ein NAS, das aber nur bei Bedarf eingeschaltet wird. (Schaltbar über eine Fritzsteckdose und Smartphone auch aus der Ferne). Somit hab ich immer Zugriff auf alle Bilder und auch die Bezüge die sich z. B. ein Fotobuch oder Bilder DVD macht bleiben erhalten. Die Sicherung/Abgleich der Verzeichnisse erfolgt dann mit dem kostenfreien open Source Tool Freefilesync.
Damit kann ich gut Leben

Gruss
Wolfgang

mercedes

unregistriert

4

26.05.2015, 18:52

Datensicherung

Wo:
Redundanz und Lagerung an unterschiedlichen Orten sollte das Mittel der Wahl sein. Was dann noch fehlt ist Verstand und Wertschätzung für die eigenen Werke. Der Aufwand dürfet dann in einem direkten Zusammenhang mit der Wertschätzung der eigenen Werke stehen und ich nehme an, dass dieser exponentiell mit zunehmender Wertschätzung ansteigt.

Wie:
Das Programm zum Lesen der Daten sollte nicht vergessen werden und natürlich die Hardware auf dem diese Programme laufen.

Format:
Welches sind die Datenformate mit Zukunft - JPG und RAW? Da möchte ich doch Zweifel anmelden. Dann doch schon eher DNG oder TIFF.

Und was war früher:
Ich möchte den sehen, der seine alten Farbabzüge, Dias und Negative dupliziert und verteilt gelagert hat. Natürlich in einem dunklen Raum mit schwankungsfreiem, optimalem Klima und auf Papier in Museumsqualität ausgedruckt. Negative und Dias wurden dann alle paar Jahre an die Repro-Anstalt des Vertrauens übergeben.

Die günstigste Alternative dürfte die Ablage in der Cloud sein. NSA und GCHQ kümmern sich dann um die Sicherung. In ein paar Jahren lautet deren Slogan dann: "Kommen Sie zu uns, ihre Daten sind schon da." Facebook müsste auch gut funktionieren, die wollen ja das digitale Abziehbild eines Individuums werden.

Beiträge: 136

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5

28.05.2015, 22:16

Hallo zusammen,

hab gerade mal nachgesehen, ich fotografiere seit 1998 digital. Es sind aber nicht solche Mengen. Ich sortiere immer rigoros aus. Beste ist immer die Bilder anderen zu zeigen dann sieht man schnell welche gelöscht werden können. So komme ich nur knapp auf 1 TB.

Sicherung auf CD/DVD/BlueRay hab ich früher auch gemacht. Dann sind mir von einen alten DVDs die Beschichtung einfach abgefallen. War also keine gute Idee. Die waren aber alle noch auf Platten vorhanden so das ich nichts verloren habe. Heute habe ich als erstes auf der internen Festplatte (ist aber ein RAID10) dann davon auf meinem Server gespiegelt, weiter auf einem NAS worüber ich auch externen Zugriff habe. Alle Systeme sind RAID10. So alle 2 Monate mach ich davon noch ein Backup auf eine externe Platte die dann bei meiner Tochter lagert. Jedes Bild (nicht die ganz alten da hab ich nur JPG gemacht) liegt als RAW und JPG vor. Nach dem kopieren mach ich dann noch ein Vergleich der Daten. Man weiß aber erst wie gut seine Sicherung ist wenn es mal gecrasht hat. Alle Systeme sind mit 4TB bestückt. So hab ich wohl noch etwas Ruhe. Übrigens sichere ich die Bildbearbeitungsprogramme auch mit. Hier zwar nicht alles nur immer den letzten Stand.

Noch etwas, entgegen von Mercedes halte ich DNG für eine Totgeburt. Tiff denke ich auch wird weiter bestehen, JPG wohl auch fürs WEB. Aber las sehen wo die Reise hin geht. Die Entwicklung ist ja rasant.
Gruß Udo