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18.07.2008, 14:20

Reisetagebuch Rundreise Westkanada

Abreise


Um 05:00 Uhr klingelt der Wecker – endlich kann das Abendteuer beginnen. Nach dem Frühstück geht es los zum Flughafen Düsseldorf. Dort treffen wir etwas zu früh ein (wir hatten eigentlich Stau im Ruhrgebiet erwartet). Der Abfertigungsschalter von Air Berlin ist noch geschlossen – da war zunächst warten angesagt. Wir stellen also unser Koffer vor den Schalter und setzen und 20m davon entfernt in eine Lounge. Zwanzig Minuten später kommen zwei uniformierte Herren der Bundespolizei und möchten wissen, ob die „herrenlosen Gepäckstücke“ vor dem Schalter uns gehören.... Man macht sich Sorgen, wegen unserer 3 Koffer „allein“ vor dem Nordamerika-Schalter... Als wenig später die Abfertigung beginnt ergattern wir in der, wie sich später herausstellt, halb vollen Maschine Fensterplätze.


Wir fliegen über Dänemark, Schottland, Island und Grönland – in 11582 Metern Höhe haben wir – dank des guten Wetters, fantastische Sicht auf die Berge, Gletscher und Eisschollen Grönlands. Man kann alles so genau erkennen, als wäre man direkt darüber.

Nach der Ankunft in Vancouver geht es mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Hotel – Best Western Sands by the Sea – direkt an der English Bay, unser Zimmer im 5.
Stock bietet Blick aufs Meer.


Unsere erste Erkundungstour führt durch die Stadt zum Visitor Centre, wir holen Infomaterial und kaufen Tickets für den Bus. Anschließend fallen wir hundemüde
ins Bett.
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18.07.2008, 14:26

Vancouver - Stanley Park - Harbour Tower

Um 05:30 Uhr ist die Nacht schon vorbei, die Zeitumstellung sorgt wohl dafür. Der Blick aus dem Fenster verheißt nichts Gutes - es regnet. Wir besuchen trotzdem
den Vancouver Lookout (auch dort sieht man viele Regenwolken ).
Kurz nach dem Mittag hört es auf zu regnen und wir beschließen in den Stanley Park zu fahren. Wir mieten uns ein hellblaues Tandem und düsen los. Allerdings fängt es kurze Zeit später wieder an von oben nass zu werden, wir sehen nach den 2 h Tandem fahren auch dementsprechend aus. In der Old Spaghetti Farm genehmigen wir uns abends dann eine große Portion Spaghetti und genießen anschließend vom Harbour Tower den Blick auf das nächtliche Vancouver.
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18.07.2008, 14:31

Reisetagebuch Westkanada

Hi, Speedy!

Dein Tagebuch macht neugierig. Wie geht's weiter? Ich persönlich finde diese Art des Erzählens, spannend und einfach schöner.
Freue mich schon auf die Fortsetztung.... /Gh, auch deshalb, weil Kandanda ganz oben auf meiner Wunschliste steht.
Die Fotos haben mich schon in der Galerie begeistert.

LG
hubsi

)foot(o
Ein Bild sagt mehr, als tausend Worte. :cursing: :thumbsup: :P

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18.07.2008, 14:33

Vancouer - Lynn Canyon - North Vancouver

Das Wetter sieht heute viel versprechend aus. Nach dem Frühstück besuchen wir den
Markt auf Granville Island. Von dort aus geht’s an den Hafen von Vancouver. Der
Seabus, die Fähre nach North Vancouver, bringt uns dann zur Busstation Richtung
Lynn Canyon.



Ein freundlicher Kanadier nimmt uns dann auch buchstäblich an die Hand und zeigt
uns den Weg zum Canyon und berichtet, wie toll es ist, dort am Wasserfall zu baden.
Der Lynn Canyon bietet eine begehbare Hängebrücke und führt entlang des Wassers
auf gut ausgebauten Trails zu schönen Ausblicken auf die Natur. Später geht’s
zurück zur Fähre, die wir abends noch einmal nutzen um die Skyline von
Vancouver bei Nacht zu sehen.
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18.07.2008, 14:38

Reisetagebuch Westkanada

Hallo tina (97erspeedy)

Interessant geschilderter Beginn einer Reise in den fernen Westen unseres Planeten.

Anreise zum Flughafen, Wetter und faszinierende Aussicht über Grönland mit seinen (noch) vorhandenen Gletschern und die ersten Eindrücke von Vancouver, machen Appetit auf die nächsten Eintragungen des Reisetagebuches A)d

LIebe Grüße

hoelli / Gottfried

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18.07.2008, 14:44

Vancouver - Penticton 470 km

Jetzt heißt es Abschied nehmen von Vancouver zunächst. Wir holen unseren Mietwagen ab - ein Dodge Caliber. Da zurzeit die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz läuft, bestücken wir den Wagen mit 2 deutschen Fahnen. Die Fahrt nach Penticton - unser Tagesziel, beginnt wieder mit Regen. Wir fahren bis Hope und besichtigen dort den Fraser Canyon, dann geht es weiter ins Okanagan Tal, das ist die sonnenreichste Region Kanadas. Das bestätigt sich auch, denn die Sonne scheint jetzt wirklich. Daher findet man hier viele Obstplantagen und Stände, wo man quasi alles direkt vom Baum oder Strauch kaufen kann. Die Nektarinen, die wir in Osoyoos probieren sind süß und saftig. Die Landschaft hier erinnert uns spontan an Italien.

Nach 570 km erreichen wir das Tagesziel - den Ort Penticton am Lake Okanagan. Unser Hotel mit Pool ist super. Wir probieren den Pool sofort aus und erkunden danach die Gegend, z.b. besteigen wir den Munson Mountain (ein eher kleiner Hügel), der trotzdem eine tolle Sicht auf die Umgebung bietet.
Die Bilder zeigen die Aussicht vom Munson Mountain.
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18.07.2008, 14:57

Penticton - Revelstoke 400 km

Dieser Tag startet sonnig - es geht am Okanagan See entlang, der sich zwischen den Bergen in die Länge streckt. In Falkland, einem kleine Ort in der Einöde fällt uns ein, dass wir noch ein paar Postkarten zum Briefkasten bringen wollten. Wir halten an dem einzigen Briefkasten im Ort, ich steige aus und werfe die Post ein. Sofort nach dem Aussteigen sind wir von Moskitos umzingelt, sie sind einfach überall - auch im Auto. Wir springen schnell rein und fahren los. Während der Fahrt versuche ich alle Plagegeister im Auto zu erwischen. Zwanzig Kilometer weiter halten wir an und versuchen das Auto Moskitofrei zu bekommen - ohne Erfolg, denn nachdem ich die Wagentür nur geöffnet habe, wimmelt es nur so überall - die nächste Moskito-Invasion. Also bleibt nur die Methode jede einzeln zu erlegen. Nachdem dies geschafft ist, bemerkt man erst auch die zahlreichen Stiche, die man abbekommen hat.

Das nächste Highlight passiert genauso unfreiwillig kurz vor unserem Tagesziel Revelstoke. Wir haben gerade die Crazy Creek Waterfalls angeschaut, da zeigt der Mietwagen "low tire pressure" - zu gut deutsch - wir haben einen Platten. Nach dem Reifenwechsel geht es ab zur Touristeninformation, dort stellen wir fest, dass ja Sonntag ist und keine Werkstatt geöffnet ist. Bleibt nichts weiter übrig, als das Problem auf den nächsten Tag zu verschieben. Wir besichtigen noch den Revelstoke Dam, den Mount Revelstoke (wegen Schnee mitten Im Juni ist der Gipfel noch gesperrt).

Bild 1: Columbian Ground Squirrel
Bild 2: Crazy Creek Waterfalls
Bild 3: Blick auf Revelstoke vom Mount Revelstoke
Bild 4: der kaputte Reifen
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18.07.2008, 15:17

Reisetagebuch

Hallo Tina

Da freue ich mich schon auf den nächsten Tag in Deinem Tagebuch.
Sehr anschaulich und mit guten Bildern gemachter Reisebericht.
Ich werde wenn Ich darf den Bericht speichern und mir den Verlauf
genau anschauen, das wäre eine Reise die ich gerne machen würde.

Ganz liebe Grüße
Siggi
In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause.
Aus Tansania

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18.07.2008, 15:21

Revelstok - Banff 285 km

Zunächst ging es zum Reifenhändler - wir haben Glück. Nachdem er ein langes spitzes Teil aus dem Reifen gezogen hat, kann er ihn reparieren. Wir hatten eigentlich damit gerechnet, einen neuen kaufen zu müssen :-)

Nun können wir mit dem alten für $ 30 Reparatur weiterfahren. Erster Stopp des Tages ist der Helmlock Trail im Great Galcier National Park, dort sehen wir viele Erdmännchen, die sich mit lustigen Pfeiftönen verständigen. Als nächstes erreichen wir dann den Rogers Pass - im dazugehörigen Besucherinfozentrum erfahren wir, dass viele Trails noch bis 26. Juni geschlossen sind, da beginnt erst die Sommersaison. Wir entscheiden uns dann, den Hermit-Trail (2,8 km one way) zu wandern. Der ist, wie wir später feststellen, wirklich nur was für sehr fitte Leute. Es geht auf einem schmalen Weg stetig steil nach oben - aber wie immer entschädigt ein schöner Ausblick alle Strapazen.

Weiter ging es in den Yoho Nationalpark. Dort haben wir die Spiraltunnel besucht. Die Canadian Pacific muss auf der Strecke Ost - West die Rockies überwinden. Um das zu erleichtern wurden die Spiraltunnel gebaut. Wenn man Glück hat, kann man den sehr langen Rocky Mountaineer bewundern, wie er oben aus dem Tunnel herauskommt und das Ende unter im Tunnel noch nicht verschwunden ist.

Kurz nach der Weiterfahrt - steht ein Bär am Rande des Highway!!! Ich hatte bis dato nicht damit gerechnet überhaupt einen Bären zu sehen. Er steht direkt neben der Straße und frisst sich an Löwenzahn satt und lässt sich auch durch den Straßenlärm nicht stören.

In Banff erreichen wir später unser Hotel - die Buffalo Mountain Lodge. Das Zimmer ausgestattet mit Kamin lässt keine Wünsche offen.

Bild 1 und 2: am Rogers Pass
Bild 3: Spiraltunnel
Bild 4: der erste Bär!!!

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18.07.2008, 15:41

Emeral Lake - Morraine Lake - Lake Louise (220 km)

Von Banff aus geht es zum Emeral Lake, leider ist das Wetter etwas neblig. Wir laufen die 5 km um den See, bekommen dabei einige Vögel zu Gesicht, die es bei uns nicht gibt. Anschließend geht es zum Morraine Lake, der im Valley of the 10 Peaks liegt. Leider hängen auch hier die Berge etwas in den Wolken, der See schimmert trotzdem toll türkis. Von dort aus laufen wir 6 km zum Consolation Lake und treffen ein freches Murmeltier. Das macht sich so genüsslich an einem Stein zu schaffen, dass es uns gar nicht richtig wahrnimmt. Später folgt es uns auf dem Weg zum See.

Letzte Station des Tages ist Lake Louise - auch ein schöner türkiser See, der meiner Meinung nach jedoch mit dem Fairmont Hotel total verschandelt wurde. Auch hier laufen wir bis zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Sees.

Auf dem Rückweg nach Banff treffen wir 2 Waipiti-hirsche.

Bild 1: Murmeltier beim Schlemmen Bild 2: Emeral Lake Bild 3: Natural Bridge Bild 4: Morraine Lake
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18.07.2008, 15:59

Banff – Radium Hot Springs – Banff (360 km)

Wir fahren in den Kootenay National Park. Am Anfang besuchen wir den Marple Canyon und die Paint Pots (Plätze mit rötlich schimmernder Erde, die früher abgebaut wurde - daraus wurde unter anderem Make Up hergestellt). Diese Plätze wurden von den Indianern entdeckt. Auf der Strecke nach Radium Hot Springs sieht man ziemlich viele Flächen, die Waldbränden zum Opfer gefallen sind. Das letzte große Feuer in der Region war 2003. Zu sehen ist, dass die Bäume zwar abgebrannt sind, sie stehen aber zum Großteil noch fest in der Erde. So kann man karge Landstriche mit schwarzen "Bäumen" sehen. Die Region wird noch Jahre brauchen, bis sie sich erholt hat.

In Radium Hot Springs dann stehen ein paar Dickhornschafe mitten auf der Straße. Sie lassen sich überhaupt nicht stören und geben erst nach 10 Minuten die Straße wieder "frei". Auf der Rückfahrt nach Banff können wir gleich 2 Schwarzbären am Straßenrand beobachten, die auch die Aufmerksamkeit von vielen Touristen auf sich ziehen. Auch ein Elch ist zu beobachten.


In Banff erkunden wir dann die nähere Umgebung und fahren den Mount Norquay herauf. Dort läuft ein Grizzly direkt vor uns über die Straße. So schnell kann man die Kamera kaum startklar machen - er flüchtet zunächst auf einen Baum und trottet dann wieder in den dichteren Wald. Weiter geht's zu den Bow Falls, den Vermillion Lakes und weiteren Seen der Umgebung. Auch dort stehen mehrere Dickhornschafe auf der Straße und "behindern" die Weiterfahrt.

Bild 1: Marple Canyon
Bild 2: Dickhornschaf
Bild 3: Schwarzbär
Bild 4: Blick auf Banff vom Mt. Norquay - rechts befinden sich die Vermillion Lakes

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18.07.2008, 16:15

Banff - Icefield Parkway – Columbian Icefield - Banff

Dieser sonnige Tag führt uns über den Icefield Parkway bis zum Columbian Icefield. Der Parkway ist mit Sicherheit eine der schönsten Straßen der Welt - hinter jeder Kurve offenbart sich ein neuer, toller Blick auf die Berge, Gletscher und unzähligen Seen. Wir sind extra früh gestartet, um möglichst wenig Verkehr vorzufinden - das zahlt sich auch aus. Besonders beeindruckend ist der Peyto Lake - er gilt als der blauste See der kanadischen Rocky Mountains. So intensive Farben von der Natur geschaffen habe ich persönlich noch nie vorher gesehen. Man kann den Blick kaum abwenden!

Das Columbian Icefield erreichen wir gegen Mittag - der riesige Gletscher ist sehr beeindruckend, auch wenn er in den letzten Jahren sich schon sehr zurückgezogen hat.

Anschließend geht es zurück nach Lake Louise - dort fahren wir mit der Lake Louise Gondola auf den Berg. Wir dachten eigentlich es geht bis zur Bergstation - diesen horrenden Preis, wir werden allerdings auf der Mittelstation rausgelassen und genießen trotzdem den Blick auf Lake Louise und die Berge. Weil das Wetter so toll ist fahren wir nochmal am Morraine Lake vorbei, den wir zu unserem 2. Lieblingssee bis dahin erklären.
Wieder zurück in Banff heißt es Koffer packen für die nächste Etappe nach Calgary.

Bild 1: Peyto Lake
Bild 2: Icefield Parkway
Bild 3: Morraine Lake
Bild 4: kurz vor dem Colubian Icefield

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18.07.2008, 16:22

Banff - Calgary 135 km

Es heißt zunächst Abschied von den Rockies – wir lassen die Berge im Rückspiegel noch einmal auf uns wirken! In Calgary besuchen wir zunächst das Olympiagelände von 1988. Dort kann man alles für 0 Euro besichtigen – vom Start der Bobbahn kann man die Berge im Westen sehen. Die Schanzen werden heute wie das gesamte Gelände für Vergnügungen genutzt. Man kann z.b mit dem Mountain Bike eine Tour machen oder von der Schanze mit dem Fallschirm an einer Zip Line „springen“. Wenig später checken wir am Hotel Arts in Calgary ein – ein ausgezeichnetes Haus mit exzellentem Service. Eine kurze Sightseeing Tour zu Fuss und dann geht es zum Shopping – in Alberta sind die Steuern am geringsten, daher lohnt es sich wirklich. ]


Bild 1: Calgary
Bild 2: ehemaliges Olympiagelände
Bild 3: Blick vom Olympiagelände zu den Rockies
Bild 4: Sieger :-)




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18.07.2008, 16:42

Calgary - Edmonton (350 km)

Wir entscheiden uns nicht für den Highway der beide Städte miteinander verbindet, sondern fahren abseits noch ein Stück am Dinosaurier Trail entlang. In der Nähe
von Drumheller sind Canyons, die wirklich sehenswert sind. Im Reiseführer empfiehlt man die "Hoodoos", diese pilzähnlichen Gesteinsgebilde finden wir in der Nähe des Highway 10. Ein Ausflug speziell deswegen lohnt sich jedoch nicht - sie sind kleiner als beschrieben, auch teilweise stark verwittert. Dinosaurier treffen wir auch keine
:-(. So geht es weiter durch Alberta - durch die Einöde, in der man bis Edmonton viele Erdölfelder mit Pumpen sieht.

Edmonton selbst lassen wir kurz noch "links liegen" und fahren zum Elk Island Nation Park. Der Park beheimatet 2 große Büffel Herden, Bieber, Elche und Hirsche. Wir können die Büffel ausfindig machen und fahren in gehörigem Abstand vorbei - schon sehr beeindruckende Gestalten. Von den Biebern dagegen fehlt jede Spur. Wir können zwar viele Bauten ausmachen %u2013 aber auch mit dem Fernglas bleiben die Nager verborgen.

Nach dem Einchecken im Hotel geht es schnurstracks zur West Edmonton Mall, dem größten Einkaufszentrum Nordamerikas und ehemals größten Einkaufs-zentrum der Welt. Es beinhaltet auch einen eigenen Vergnügungspark, Imax-Kino, Eislauffläche, Minigolfanlage und eine große Badelandschaft - den World
Waterpark. Wir verschaffen uns einen kurzen Überblick und hoffen, dass wir am morgigen Tag alles zu erkunden schaffen.

Bild 1: Drumheller
Bild 2: Hoodoos
Bild 3: Bieberbau im Elk Island National Park
Bild 4: Ölförderung in Alberta
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18.07.2008, 16:52

Ein Tag in der West Edmonton Mall

Zunächst wird eingekauft was die Kreditkarte hergibt )" />. Dazu gibt es mehr als genug Möglichkeiten in der West Edmonton Mall. Über 600 Geschäfte und 110 Restaurants laden dazu ein. Ein Parkplatz mit gut 20.000 Parkplätzen sorgt für genügend Platz für die Gäste.

Der 1986 eröffnete World Waterpark ist nach dem Einkaufsmarathon am Morgen unser entspannendes Nachmittagsprogramm. Für $ 14,95 Eintritt kann man den 2 Hektar großen Park an diesem Tag vollständig nutzen. Ein Highlight des Parks ist das riesige Wellenbad (gleichzeitig der größte Innenpool weltweit mit 12,3 Millionen Liter Wasser), was mit circa 30 Grad fast karibische Temperaturen vorweist. Der Park ist hauptsächlich bekannt für die vielen Rutschen - die teilweise halsbrecherisch aussehen. Zwei Rutschen gehen aus schwindelerregender Höhe im rechten Winkel nach unten. Alles in allem ist der Nachmittag ein Riesenspaß und der Besuch dort empfehlenswert!
Die Mall war der Hauptgrund für unseren Besuch in Edmonton!

Bild 1: Nachbau der Santa Maria in der West Edmonton Mall
Bild 2: Wold Waterpark - eine Auswahl der beliebtesten Rutschen
Bild 3: Die beiden halsbrecherischen Rutschen
)M(IC
Bild 4: Indoor - Wellenbad
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18.07.2008, 17:38

Edmonton - Jasper (340 km)

Über den Yellowheadhighway geht es heute nach Jasper - der Ort ist nicht so touristisch wie Banff, besitzt auch keinen richtigen Supermarkt, wie wir feststellen müssen. Der nächste Supermarkt befindet sich circa 75 km entfernt in Hinton. :-(


Unser Hotel - das Pyramid Lake Resort liegt außerhalb des Ortes am Pyramid Lake direkt am Pyramid Mountain. Jedes Zimmer hat Seeblick! Abends kann man dem Kaminknistern und dem Heulen der Coyoten lauschen. Einen Außenwhirlpool bietet das Hotel ebenfalls - der wird auch gleich ausprobiert.
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18.07.2008, 17:47

Jasper - Maligne Lake - Hinton - Jasper

Es ist bewölkt als wir nach dem Frühstück Richtung Maligne Lake aufbrechen. Der 1. Stopp gehört dem Maligne Canyon kurz hinter Jasper. Weiter geht's über die Maligne Road durch die Wälder, vorbei am Medicine Lake zum Maligne Lake. Für $ 47 pro Person buchen wir einen 90 minütigen Trip zur berühmten Spirit Island. Dort haben wir dann genau 10 Minuten Zeit uns von riesigen Moskitos stechen zu lassen und zu fotografieren. Das ganze enttäuscht mich schon sehr - die Insel ist zwar sehenswert, aber alles in allem ist das schon Abzocke und die Insel in den Mittagsstunden überlaufen.

Anschließend fahren wir in Richtung Hinton, wo es den ersehnten Supermarkt gibt. Abends bummeln wir durch Jasper und buchen einen Raftingtrip für morgen. Außerdem haben wir die 4000 Kilometer-Marke heute geknackt.
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18.07.2008, 19:19

Hallo Speedy

ist ja ein schöner ausführlicher Bericht. War eine gute Idee von Dir, einen Reisebericht zu schreiben. Du hast Dir da ja eine Menge Arbeit gemacht.

Danke.

Ich hoffe ja, es kommt noch was nach.

Gruss Driver A)d

19

18.07.2008, 19:22

West-Kananda RR

Einfach spitze!
A)d

LG
hubsi
Ein Bild sagt mehr, als tausend Worte. :cursing: :thumbsup: :P

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18.07.2008, 20:11

Rafting - Icefield Parkway

09:00 Uhr startet unsere Rafting-tour - ein gelber Schulbus holt uns ab. Da wir nur 4 Mann und ein Guide sind, können wir das kleine schnell gelbe Boot nehmen. Die Fahrt startet am Fuss der Athabascafalls- eine kurze Einweisung und los geht's. Die ersten Kilometer sind am besten - jeder wird nass. Wir fahren durch den Canyon, man kann nichts weiter hören als das Wasser - eine fantastische Erfahrung. Nach 3 h ist der Spaß leider vorbei und wir fahren den Rest des Icefield Parkway, sehen uns die Athabascafalls, die Sunwaptafalls an. Am Columbian Icefield gehen wir bis zur Zunge des Gletschers - hier in der Höhe ist es heute besonders anstrengend zu laufen. Auf dem Weg zurück führt uns ein Abstecher zum Mount Edith Cavell, dort treffen wir eine Bärenmama (brau) mit zwei Jungen - eines davon ist schwarz, das andere braun. Wir beobachten die drei eine Weile bevor wir den Angel Glacier sehen und den Cavell Glacier erkunden.


Bild 1: Athabasca Falls
Bild 2: Rafting
Bild 3: Icefield Parkway
Bild 4: nur Mamabär fehlt :
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