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21.08.2009, 17:39

Java, Indonesien

Jakarta

Jakarta (unter der holländischen Kolonialzeit Batavia) ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt: 2005 zählte man dort 23.650.000 Einwohner. Um es kurz zu machen: Jakarta ist relativ uninteressant, wenig Sehenswürdigkeiten, relativ schmutzig, kein Vergleich zu Städten wie Bangkok, Kuala Lumpur und Singapur. Hervorzuheben ist allerdings die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen (aber das trifft auf alle Menschen in java zu)

An Sehenswürdigkeiten gibt es:
Kota, die alte holländische Stadt Batavia mit einer Menge, meist verkommener und verfallener Kolonialgebäude, u.a. mit dem ehemaligen Gouverneurspalast Toko Merah. Man beginnt er recht langsam, hier etwas zu renovieren. Das Viertel ist gut und am schnellsten zu erreichen mit der Stadtbahn bis Endhaltstelle Kota. In der Nähe gbit es ein Wayang Museum (Wayang ist die indonesische Art des Puppenspiels) und das Jakarta History Museum - beide nicht sonderlich interessant. Es ist sicherlich schöner und informativer, irgendwo in Java zu einer Wayang-Vorstellung zu gehen. Im Histoy Museum gibt es hauptsächlich eine Menge alter Möbel und Gemälde aus der Kolonialzeit. Im Balai Seni Rupa werden zeitgenössische Gemälde ausgestellt - ich würde empfehlen, eher zeitgenössische Gemälde in Yogjakarta zu besichtigen.


Sunda Kelapa, nördlich von Kota, befindet sich der Hafen Sunda Kelapa, wo die Makassar Schoner anlanden und ent- und beladen werden. Sunda Kelapa soll angeblich der weltgrößter Hafen für Last-Segelschiffe sein, muß man aber auch nicht unbedingt gesehen haben. Nahe dem Eingang gibt es ein Marine Musuem und einen Wachtturm.


Glodok
Nahe von Kota befindet sich das Chinesenviertel Glodok. Wer Chinesenviertel in Bangkok, Melakka oder Ho Chi Minh City gesehen hat, muß nicht unbedingt auch Glodok sehen - es fällt doch etwas dagegen ab.

Monas
Es lohnt sich, auf das National Monument zu fahren. 132 m hoch und von der Bevölkerung "Sokarnos Erection" genannt, hat man von dort einen wunderbaren Überblick, der allerdings von Dunst und Smog stark beeinträchtigt wird. Auch hier gibt es ein National History Museum, in dem es hauptsächlich um die Unabhängigkeitsbestrebungen Indonesiens geht.


Hauptgrund für einen Besuch Jakartas dürfte sein, dass internationale Flüge hier landen und dass alle Botschaften hier sind.

Zwei Tage genügten uns und wir verließen Jakarta mit dem Vorortzug Richtung Bogor.


http://de.wikipedia.org/wiki/Jakarta


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21.08.2009, 17:46

Bogor, Indonesien

Bogor

Bogor war einmal ein Erholungsort für die Holländer fernab von Batavia in den Bergen. Heute ist Bogor fast ein Vorort Jakartas. Wir nahmen den Vorortzug - den nächsten, wie man uns am Schalter sagte für 70 Cent. Erstaunlichweise kam ein luxuriöser AC-Zug, in den wir einstiegen und gleich bei der Kontrolle eine saftige Strafe zahlen sollten. Nach einigen Diskussionen - ein Man übersetzte aus dem Indonesischen - zahlten wir den korrekten Preis nach, die Strafe wurde uns erlassen und der Kontrolleur lud uns im Zug zum Kaffee ein (man stelle sich das mal in Deutschland vor!).

In Bogor bezogen wir ein recht angenehmen Hotel nahe beim Bahnhof (Doppelzimmer für 10 EUR inklusive Frühstück und Veranda im ersten Stock). In Bogor muß man immer mit Regen rechnen - tatsächlich regnete es jeden Abend zwischen 5 und 6 Uhr für ca. zwei bis drei Stunden. Dabei kübelte das Wasser herunter - der Regen ähnelt eher einen Wasserfall. Bogor ist die Stadt mit den meisten regenfällen in Indonesien.

Hauptgrund für einen Besuch ist der botanische Garten Kebun Raya mit der Istana Bogor (dem früheren Sommerpalast des Präsidenten mit einer Unmenge von Damwild). Im Botanischen Garten gibt es ein hervorragendes Restaurant mit ausgezeichneter Rijstafel (Reistafel).

Sehenswert ist auch der rustikale Markt. Am Besten kommt man mit einer Fahrradriksche herum.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bogor

Kebun Raya



Istana Bogor

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21.08.2009, 17:49

Bogor, Indonesien

Kebun Raya


Istana Bogor



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21.08.2009, 17:53

Puncak Pass, Indonesien

Puncak Pass

Mit dem Auto ging es dann weiter zum Puncak Pass. Die Strecke führt durch wunderschöne Reisterrassen, die dann später in Teeplantagen übergehen. Viele Leute sagen, diese Gegend wäre eine der schönsten in Westjava. Wenn man ein Auto (mit Fahrer) mietet, sollte man aber darauf bestehen, dass er nicht die Hauptstrasse, sondern nur kleine Nebenstrassen fährt. Die Hautpstrasse ist eine der am meisten befahrenen Routen, gesäumt von unzähligen Restaurants und Hotels. Die Nebenstrassen führen hingegen durch kleine Orte, durch Wälder und Reisfelder.




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21.08.2009, 17:58

Cipanas, Indonesien

Cipanas

In Cipanas machten wir einen Tag in einem Luxushotel Station. Cipanas ist ein beliebter Ferienort für indonesische Toruisten - westliche sieht man praktisch nicht dort. Im Ort gibt es unzählige heiße Quellen und unser Bad bestand aus einem großen Becken, in das kontinuierlich heißes, schwefeliges Wasser floß - sehr erholsam, da ein, zwei Stunden drin zu liegen. Nachteil: in den nächsten Tagen riecht man immer wieder nach Schwefel, wenn man schwitzt. Im Ortszentrum ein großer Markt, der außer hellem Bintang-Bier und Guinness nichts verkauft - und das in einem muslimischen Land! In der Umgebung kann man wunderbare Spaziergänge machen - eine herrliche Gegend inmitten der Berge und Vulkane, die Bewohner sind meist baff erstaunt, wenn da ein westlicher Tourist herumläuft.


Am Morgen ging es dann mit dem Jeep zum Gunung_Papandayan zum Sonnenaufgang - eine Stunde strammer Marsch und wir waren oben auf dem Vulkan. Alles war da, nur nicht die Sonne, im Gegenteil, die Wolken waren so feucht, dass wir in kürzester Zeit klatschnass waren. Dann ging es durch den Krater zurück - entlang an blubbernden Geysieren, zischenden Löchern, aus denen heiße Luft pfeifend entwich und am Schluß durch riesige gelbe Schwefelfelder - trotz des Wetters recht imposant.


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21.08.2009, 18:00

Ein sehr interessanter Bericht... Die Bilder dazu sind einfach Klasse. :---)




LG Andrea für Borussenpower

:--)
" Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden" :--)

(Mark Twain)

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21.08.2009, 18:02

Pangandaran, Indonesien

Pangandaran

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Pangandaran. Die Strecke Cipanas nach Pangandaran war für mich eine der landschaftlich schönsten - wunderbare Reisterrassen vor unzähligen Vulkanen. In Pangandaran kamen wir in einer kleinen Pension (ein Zimmer, Bad, große Veranda, Frühstück für zwei, sagenhaft nette Besitzer, für unglaubliche 5 EUR) nahe am Meer unter. Wir hatten übersehen, dass indonesische Ferien waren und so tummelten sich Hunderte von indonesische Touristen im Ort - westliche Touristen gab es sehr wenige. Pangandaran ist eine Halbinsel, an der engsten Stelle der Halbinsel liegt der Ort, dann weitet sich die Halbsinsel zu einem Nationalpark (Taman National Pangandaran) aus - dort gibt es alle Arten von Bäumen, wilde Büffel, mehrere Arten von Affefn, Stachelschweine, Hirsche, Nashornvögel, Gibbons. Wenn man durch den Park wandert trifft man immer wieder auf schöne Buchten, wo man baden kann - man sollte allerdings nicht zu weit ins Meer schwimmen, da es an der Südküste Javas sehr starke Strömungen gibt. Für größere Touren tief in den Nationalpark muß man Führer mieten, nachdem einige Touristen unter die Hufe von Wildbüffeln kamen (vor 25 Jahren konnte man noch "ungeführt" in den Park). In der Abanddämmerung verlassen Millionen von fliegenden Hunden (den größten Fledermäusen) die Insel und überqueren das Dort Pangandaran auf ihren Weg ins Landesinnere.

Tipp: den billigsten, frischesten und besten Fisch gibt es nicht in den Touristenrestaurants, sondern direkt am Fischmarkt. Man sucht dort seinen Fisch aus und läßt ihn in kleinen Restaurants braten (wunderbar mit einer süß-scharfen Sauce...).

Übernachtungen: in Pangandaran gibt es Hunderte von Guesthouses und Hotels jeder Preislage.

Sehr schön sind Ausflüge in die Umgebung z.B. in den Green Canyon, allerdings braucht man hierzu einen Führer, da man sich sonst hoffnungslos verfährt: mit dem Moped geht es über kleinste Strassen und schwankenden Bambusbrücken (gewöhnungsbedürftig!) bis zu einem Fluß, dann mit dem Boot den Fluß aufwärts bis er in einer riesigen grünen Höhle an großen Felsen endet. Dort kann man die Boote verlassen und auf der anderen Seite der Felsen einige hundert Meter in wunderbar kühlen Wasser durch die Höhlen weiterschwimmen.
Rund um Pangandaran gibt es unzählige Fischerdörfer, einige der schönsten sind Batu Karas und Cipatujah. Rund um Pangandaran wird aus Palmsaft Palmzucker gewonnen (Produktion kann man überalll problemlos besichtigen), daneben gibt es einige hervorragende Wayang Kulik-Schnitzer - die Preise der Figuren bewegen sich weit unter denen, die man in Jakarta opder Yogjakarta zahlt. Man muß natürlich handeln.

Etwas außerhalb der Stadt liegt ein großer Friedhof mit den Leichen der Tsunamiopfer von 2006 (unser Führer zum Puncak Pass hatte z.B. beim Tsunami seine gesamte Familie mit Ausnahme seiner Mutter verloren).

http://de.wikipedia.org/wiki/Pangandaran


]

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21.08.2009, 18:05

Pangandaran, Indonesien



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21.08.2009, 18:09

Yogyakarta, Indonesien

Mit Bus und Bahn ging es dann weiter nach Yogjakarta. Alternativ kann man den schöneren Weg mit Auto und Boot einschlagen - muß aber Bus und Boot mieten, was sich eigentlich nur ab vier Personen lohnt. Die Bootsfahrt geht durch Lagunen von Cilacap nach Majingklak bzw. Kalipucang. Früher gab es hier ein normales Linienboot, das aber eingestellt wurde, da die Einheimischen lieber mit dem schnellen Bus fahren. Die Fahrt ist ähnlich einer Backwaterfahrt in Südindien.

Yogyakarta
http://de.wikipedia.org/wiki/Yogyakarta

Yogyakarta ist das kulturelle Zentrum Javas. Unterkünfte jeglicher Preislage gibt es in Unmengen, vor allem an der Jalan Sosrowijayan oder in Prawirotaman. In Prawirotaman gibt es die Mittelklasse- und die teureren Hotels, in der Umgebung der Jalan (= Straße) Jalan Sosrowijayan die Guest houses und Mittelklassehotels. Schöner ist die Gegend der Jalan Sosrowijayan - die Unterkünfte befinden sich alle in kleinen Seitenstrassen und man meint häufig, in einem Dorf zu sein, obwohl das Stadtzentrum, die Jalan Malioboro, nur einige Meter entfernt ist. In beiden Gegenden gibt es unzählige Restaurants für indonesisches oder europäisches Essen, inklusive Hamburger, Pizza und Banana Pancake.

Sehenswürdigkeiten:

Kraton
Der Kraton ist der Sultanspalast von Yogyakarta. Historisch (speziell in der Unabhängigkeitsbewegung) recht bedeutsam, architektonisch nicht so interessant (der Kraton von Solo ist wesentlich interessanter).


Hinter dem Kraton befindet sich ein verfallener Wasserpalast und der Vogelmarkt.


Einkaufen
Yogyakarta ist neben Solo ein Hauptzentrum der Batikkunst - demensprechend gibt es - speziell in der Jalan Malioboro - unzählige Batikshops. Gut sind auch Lederwaren, Antiquitäten (meist gut nachgemachte, die als "orginal" verkauft werden), Wayan Kulik Figuren, Wayang Golek Figuren, Topeng Masken und vor allem unzählige Gemäldegallerien.

Yogyakarta ist ein wunderbarer Platz um javanesische Tänze, Schattenpuppenspiele und Wayan Golek Vorführungen zu sehen. Javanische Tänze sind im Vergleich zu den balinesischen wesentlich mehr verfeinert, "höfischer", von ganz feinen und komplizierte Gesten begleitet, statischer, nicht so dynamisch und aktionsreich, die Gamelanmusik ruhiger, aber speziell eine Ramayana-Vorführung sollte man sich ansehen. Ach ja: wer Indonesien besucht, sollte den Inhalt des Ramayana kennen oder gelesen haben - man trifft auf deren Handlung in fast jedem Tanz und in vielen Kunstwerken.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ramayana

Hauptsehenswürdigkeiten sind der Prambanan und der Borobodur.



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21.08.2009, 18:14

Yogyakarta, Indonesien

Yogyakarta, Ramayana-Aufführung



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21.08.2009, 18:18

Yogyakarta, Prambanan

Prambanan

der Prambanantempel und seine Satelitentempel sind hinduistischen Ursprungs und sind sehr an den indischen Stil angelehnt und wesentlich größer als die ältesten Hindutempel auf dem Dieng Plateau. Man kommt sehr gut mit dem Stadtbus in ca. 30 bis 45 Minuten zum Prambanan. Haupttempel sind das Andi Shiva Mahadeva, das Candi Brahma und das Candi Vishnu. Innerhalb des Prambanankomplex gibt es etwas weiter entfernt noch das Candi Nandi und das Candi Sewu.

Weiter weg im Nordosten befinden sich die Plaosantempel mit wunderbaren Buddhafiguren und Relieffiguren. Achtung: auf den Karten sind die Tempel recht nahe eingezeichnet, aber zu Fuß ist man dann doch mehr als eine Stunde unterwegs, speziell in der Mittagshitze recht anstrengend, also besser eine Fahrradrikscha nehmen.

Im Süden gibt es dann noch Candi Sqjiwan und den Kraton Ratu Boko, beide aber nur für die wirklich "harten" Ruinenfans interessant.

Im Westen sehenswert ist einer der ältesten Tempel, das Candi Kalasan und das Candi Sari. Candi Sambisari besteht nur aus Steinhaufen und daher nur für den Ruinen-Fan interessant.

Wer Zeit hat sollte unbedingt eine Ramayana-Vorführung im Candi Prambanan ansehen. Sie findet auf einer Bühne vor dem Tempel statt und umfaßt mehr als 200 Tänzer. Karten mit Hin- und Rückfahrt gibt es überall in Yogyakarta.

http://de.wikipedia.org/wiki/Prambanan

Candi Prambanan



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21.08.2009, 18:21

Yogyakarta, Prambanan

Candi Sewu


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21.08.2009, 18:23

Yogyakarta, Prambanan

Candi Plaosan



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21.08.2009, 18:28

Yogyakarta, Borobodur

Borobodur

Der Borobodur ist die größte buddhistische Tempelanlage der Welt und befindet sich 40 km nordwestlich von Yogyakarta. Er ist sicherlich der Höhepunkt jeder Indonesienreise und eines der schönsten Monumente in Südostasien. Man kommt problemlos mit öffentlichen Busen hin. Die meisten Leute fahren in der Frühe ab und am späten nachmittag zurück. Dies erscheint mir effektiv zu wenig Zeit für die Besichtigung (alleine die Reliefs entlang des Borobodurs summieren sich auf über 5 km Länge. Der Tempel ist ovn 6:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Besser ist folgendes Vorgehen: man bucht telefonisch oder online eine Nacht im Hotel Manohara
(http://www.borobudurpark.co.id/en-manohara.html).
Das Doppelzimmer kostet momentan 55 US $, der Eintritt für zwei Personen pro Tag 12 US $ (also insgesamt 28 US $). Vom Hotel Manohara hat man aber kostenlos Zutritt zum Borobodur (man bekommt das Hotel also effektiv für 7 US $ und das mit Frühstücksbuffet). Für weitere 15 US $ Eintritt pro Person kann man vom Hotel Manohara vor Sonnenaufgang um 5:00 auf den Borobodur - dies sollte man auf keinen Fall machen, denn ab 5:30 ist das Verbindungsgatter vom Hotel zum Borobodur offen (ohne Kontrolle) und man kann dann ohne 15 US $ auf den Borobodur, früh genug zum Sonnenaufgang.

Nicht vergessen: man sollte auch die schönen Vortempel Candi mendut und Candi Pawon besuchen (ca. 5 bzw.2 km vom Borobodur entfernt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Borobodur



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21.08.2009, 18:30

Yogyakarta, Borobodur



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21.08.2009, 18:31

Dieng Plateau, Indonesien

Dieng Plateau

Von Yogyakarta kann man auch gut das Dieng Plateau mit seinen Hochplateau, Vulkanen, Geysiren und farbigen Vulkanseen besuchen. Tagestouren werden überall angeboten. Schöner ist es allerdings, dort Station zu machen und in Wonosobo zu wohnen.


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21.08.2009, 18:34

Solo, Indonesien

Solo (Surakarta)

Eine schöne Stadt, mit dem Zug in einer Stunde von Yogyakarta erreichbar, mit einem sehr schönen Kraton, in dem häufig Tanzvorführungen und Übungsstunden stattfinden. Achtung: Solo hat zwei Kratons, der schönere ist der Puri Mangkunegaran. Der andere Palast, der Kraton Surakarta, ist relativ zerfallen und heruntergekommen. Solo ist neben Yogyakarta Zentrum der batikindustrie, wobei sich die Batiken aus Solo durch eine feineres und filligraneres Muster auszeichnen. Es gibt einen riesigen Batikmarkt (Pasas Klewer), angeblich den größten in Indonesien.


Kraton


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21.08.2009, 18:38

Solo, Indonesien

Solo (Surakarta)


Kraton


Stadt


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21.08.2009, 18:43

Gunung Bromo, Indonesien

Gunung Bromo

Letzte Station in Java war dann der Gunung Bromo. Der Gunung (Gunung = Berg) Bromo liegt zusammen mit den Vulkanen Gunung Batok und Gunung Kursi (alle über 2300 m hoch) in einem alten, 10 km breiten Vulkankrater, umgeben vom der "sea of sands". Im Hintergrund befindet sich der 3700 m hohe Vulkan Gunung Semeru. Der Sonnenaufgang ist atemberaubend.

Man kann zu Fuß auf den Krater. Das ist aber nicht zu empfehlen, da man entlang der Sandpiste marschiert, auf der die zahlreichen Jeeps zum Krater hinfahren. Besser ist es, einen Jeep (natürlich mit Fahrer) zu mieten und soweit wie möglich hinauf auf den Vulkan zu fahren. Wenn es geht, sollte man nicht an Wochenenden und nicht während der indonesischen Ferien den Bromo besuchen, da der Bromo bei den Indonesiern in etwa so beliebt ist wie Schloß Neuschwanstein bei den Japanern, das heißt, als wir dort waren, fuhren sicherlich an die 150 Jeeps den Vulkan hinauf.

Am Fuße des Gunung Bromo befindet sich in der "sea of sand" ein wichtiger Hindutempel, zu dem beim jährlichen Hauptfest Tausende von Hindus (und Moslems) pilgern - sie opfern Blumen und lebende Tiere am Vulkan.


Sonnenaufgang am Gunung Bromo



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21.08.2009, 18:46

Gunung Bromo, Indonesien

Gunung Bromo