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  • »günterfr« ist der Autor dieses Themas

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1

23.01.2010, 22:05

Botswana - eine unvergessliche Safari Teil 3

Botswana – September 2009 Teil 3

10.09.09
Die Nacht war wieder sehr kurz, diesmal hörten wir neben den Hippos und Hyänen auch einen
brüllenden Löwen in der Nähe des Camps.
Um 06.45 Uhr geht es wieder auf Game Drive. Wir finden Spuren des Löwenrudels und von
Wild Dogs, die Suche ist aber erfolglos.
Als Issac die Spuren eines Gepards entdeckt, steigen
wir aus dem Auto und gehen
auf Fußpirsch. Isaac weißt uns ein, er geht mit geladenem Gewehr
voran, leider
kein Erfolg, keine Chance, den Leoparden zu sehen.





Nach 45 Minuten sind wir wieder am Fahrzeug.

Gegen 09.00 Uhr müssen wir wieder im Camp sein, da wir um 11.00 Uhr vom Air Strip in das
Okavango Delta in den Bereich Nxabega fliegen.
Nach einem Frühstück heißt es um 10.00 Uhr Abschied nehmen, wir werden vom Camp Personal,
Patrick dem Koch und Katrin verabschiedet. Wir sind traurig, wir haben die Ruhe und
Einsamkeit genossen, dies war echte Wildnis und vielleicht senkt African Bush Safari bei der
geringen Auslastung die Preise, so dass wir bald wieder kommen können. Wir müssen ja noch
die Wild Dogs finden.

Issac fährt uns zum Airstrip, unsere kleine Cessna wartet schon. Von unserem Piloten erfahren wir,
dass der Nxabega Air Strip wegen Überflutung gesperrt ist und wir auf dem Pom Pom Air Strip landen.


Wir fliegen wieder eine Stunden, zunächst über das Linyanti Gebiet und dann über das Delta,
wobei es diesmal ziemlich „ diesig „ ist.


Am Pom Pom Airstrip warten schon drei Toyotas Landcruiser, die Gäste zum Pom Pom Camp
und zum Nxabega Okavango Camp bringen.

Jetzt beginnt unsere eigentliche Campingsafari von and beyond (ehemals CC
Afrika). Da wir zu früh sind, fahren wir zunächst mit zwei Gästen aus England und Spanien in das
Nxabega Okavango Camp, um dort auf die vier weiteren Teilnehmer unserer Camping
Safari zu warten.

Die 90 minütige Fahrt zum Camp ist unsere erste Pirschfahrt im Delta. Die vielen
Wasserdurchfahrten sind Ausdruck des hohen Wasserstandes, die schweren Toyotas Landcruiser
sind absolut notwendig.



Die Landschaft ist beeindruckend anders als im Linyanti. Nicht in die Landschaft passen
einige Sandsäcke, die wir im Bereich Nxabega sehen, aber sonst wäre die Piste total überflutet
und Nxabega überhaupt nicht mehr erreichbar.

Wir sehen viele Impalas, Moorantilopen, Kudus, Tsessebe Antilopen, Elefanten und
Krokodile in den Wasserläufen. Auf dem gesperrten Nxabega Airstrip tummeln sich
viele Wasservögel, darunter der farbenprächtige Sattelstorch, der Nimmersatt
und verschiedene Reiher.





Im Nxabega Okavango Camp warten wir ca. eine Stunde auf die vier weiteren
Mitglieder unserer Camping Safari.

Die „ Chemie „ zwischen uns stimmt sofort, in den nächsten Tagen helfen und ergänzen wir uns.
Es beweist sich auch, dass wir mit unseren Guide Mombati, einen Glückstreffer gelandet haben.
Dazu kommt, das unser Dolmetscher Tendai, aus Simbabwe, ebenfalls ein voll ausgebildeter Guide
ist, der jahrelang als Guide in den Nationalparks in Simbabwe und in Botswana unterwegs war.
Beiden verdanken wir außergewöhnliche Tierbeobachtungen, das Erklären von
Fährten und wichtige Hinweise zu den einzelnen Gebieten.


Unsere Zelte befinden sich ca. 30 Minuten vom Nxabega Okavango Camp entfernt am Ufer
eines Sumpfgebietes, Sumpfgebiet durch den hohen Wasserstand.


Durch Mombati und Tendai erfolgt die Einweisung für die nächsten 10 Tage und die Verhaltensregeln
in den Camps.

In den nächsten Tagen werden wir immer 2 Tage an einem Ort zelten, dabei im Moremi/Khwai, Savuti und Chobe/Serondola auf einem HATAB Camp Site.

Die Zelte bestehen eigentlich aus drei Teilen.
Einem Schlafzelt, dahinter befindet sich ein Sichtschutz mit einer Buschdusche
und ein „ Toilettenzelt“. Einmal pro Tag ist Duschen angesagt, zusätzlich
zweimal eine 1,5 Liter Kanne Wasser zum Waschen in einer Waschschüssel.





Außer Mombati und Tendai gehören drei weitere Mitarbeiter zu jedem Camp. Ein Koch,
der täglich ein hervorragendes Dinner am Lagerfeuer zauberte und zwei

Personen die für Auf-und Abbau und Logistik zuständig waren. Wir konnten uns mit unseren
Guides ganz auf die Game Drives und die Natur konzentrieren.


Nach einem Glas Wein beim Sonnenuntergang und
einem sehr guten Dinner und Talk beim Lagerfeuer ist 21.30 Uhr wieder Nachtruhe
angesagt. Wir liegen noch lange wach und genießen die Tiergeräusche. Etwas
nervend ist ein Flughund, der mit seinen pfeifenden Rufen über uns in einem
Baum sitzt.


11.09.09
Wir stehen wieder um 05.30 Uhr auf, um 06.15 Uhr eine Tasse Kaffee und dann ist unsere erster
Game Drive im Delta.
Wir fahren ca. 90 Minuten bis zu einem
Wasserarm. Dabei sehen wir in einem großen „ Wasserloch „ mehrere Hippos,
Pelikane, Elefanten kommen uns sehr nahe
und viele Antilopen.

Mit einem kleinen Boot mit Außenbordmotor
unternehmen wir auf einem Wasserarm eine Bootsfahrt. Einem Krokodil kommen wir
sehr nahe, wir beobachten Schreiseealder, Goliathreiher und andere Wasservögel.



Auf der Rückfahrt zum Camp sehen wir eine große
Zebraherde. Bis 15.30 Uhr ist „ Ruhe „- eigentlich der falsche Ausdruck - . Wir
beobachten die Tiere in der unmittelbaren Nähe des Camps, eine Giraffenfamilie,
Buschböcke und verschiedene Vögel.



Ab 16.00 Uhr sind wir bis zum Sonnenuntergang mit dem Mokoro ( dem Einbaum der Ureinwohner )
unterwegs. Die Stille, der Sonnenuntergang und die Atmosphäre des Deltas sind beeindruckend.





Durch die kurze Dämmerung fahren wir in der Dunkelheit zurück zum Camp.
Dabei sehen wir in einer Baumhöhle ein Bushbaby, eine nachtaktive Primatenart, die nur sehr schwer
zu entdecken ist.
Nach dem bekannten Abendprogramm sind wir wieder um 22.00 Uhr in unserem Zelt und lauschen den
Geräuschen der Nacht.
In der Sprache der Buschmänner, der San, steht Nxabega für " Land der Giraffen ". Wir haben sehr viele, aber auch sehr scheue Giraffen gesehen, die in Familienverbänden über das flache Wasser flüchteten.

Im Teil 4 verlassen wir den Bereich Nxabega und fliegen in das Moremi WR, wo uns eindrucksvolle
Leopardenbeobachtungen gelingen sollten.


Günter



Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »günterfr« (28.01.2010, 16:14)


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2

27.01.2010, 17:22

Botswana

...durch Deinen Bericht und die Aufnahmen,
fühlte ich mich in eine fremde Welt versetzt.

:thankyou: :thankyou: :thankyou:

Liebe Grüße Monika
Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet.

J.W.Goethe

Beiträge: 1 096

Beruf: Reiseverkehrskauffrau im Ruhestand

Renommeemodifikator: 17

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3

28.01.2010, 20:43

Einfach Spitze!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Lg Siggi
In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause.
Aus Tansania