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  • »günterfr« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 24

Wohnort: Erfurt

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1

21.03.2010, 18:12

Botswana - eine unvergessliche Safari Teil 5

Savuti Sektion des Chobe Nationalparks


In der Savuti Sektion des Chobe Nationalparks hielten wir
uns von 14.09. bis 16.09.2009 auf. Savuti liegt im Südwesten des Nationalparks.


Neben der Chobe River front gilt dieser Bereich als eine
der besten Wildbeobachtungsgebiete im südlichen Afrika.



Wir erreichten die Sektion nach einer eindrucksvollen
Fahrt entlang des Khwai Rivers über das Mababe Gate. Das Moremi Wildreservat
hatten wir über das North Gate gegen 08.00 Uhr verlassen, Ankunft im Savuti
Camp gegen 15.00 Uhr. Die Fahrt bei großer Hitze und der Abschnitt der berüchtigten Sand Ridge Road war sehr
anstrengend. Ohne Allrad und stark motorisierte Geländewagen ist diese
tiefsandige Piste nicht zu meistern.




Wir trafen immer wieder auf „Selbstfahrer“,
die zum North Gate wollten und sich nach den Wasserdurchfahrten entlang des
Khwai Rivers erkundigten.



Savuti nannten wir Land der Lila Blüten. In den 3 Tagen
unseres Aufenthaltes blühten die Kalahari Apfelblattbäume, die vielen Lila
Blüten verzauberten die Landschaft.




Unser Camp, HATAB Camp Site, lag oberhalb des
ausgetrockneten Savuti Channel in einer Lichtung. Viel roter Sand, Akazien und
die blühenden Bäume bildeten den Rahmen.







Die Landschaft des Savuti ist geprägt durch eine
Trockensavanne, es ist heißer als im Moremi und im Delta. Durch den
ausgetrockneten Savuti Channel und die offene Savuti Marsh ist auch dieses
Gebiet beeindruckend schön.



Die Sonnenuntergänge und die abgestorbenen Akazien am und
im ehemaligen Channel beeindruckten uns als Fotografen.



Folgende Besonderheiten hatten wir im Savuti.


- Mehrmals am Tag liefen Elefanten durch unser Camp, keine 5 m von den Zelten entfernt

- Die Verhaltensregeln im Camp mussten besonders strikt eingehalten werden,






- Im Savuti gibt es drei künstliche Wasserlöcher, die während unseres Aufenthaltes
in der Trockenzeit für die Tiere lebensnotwendig sind,


- Wir beobachteten Elefanten, Giraffen, Kudus, Warzenschweine, Impalas,
Streifengnus, Mungos und viele Riesentrappen,

- In der Umgebung der Wasserlöcher kann man ein ganzes Ensemble von Tieren
beobachten


- Über eine Stunde beobachteten wir einen ;Leoparden, der die gesamte Zeit von einer
Riesentrappe begleitet wurde und den Weg eines Elefanten kreuzte,



- Die Pisten im Savuti Gebiet sind meistens sehr tiefsandig und erfordern
fahrerisches Können


In dem gesamten Gebiet gibt es viele Felsformationen,
Reste des Makgadikgadi Ursees.


An einer dieser Felsformationen( Paintings Rock ) kann
man Felsmalereien der Ureinwohner besichtigen. Der Weg über die Felsen ist sehr
steil, sicheres Schuhwerk erforderlich.


Neben den Malerrein lohnt sich von den Felsen der weite
Blick über das Savuti Gebiet. An der Piste nach Norden trifft man auf einen
riesigen Baobab, der für letzte Fotomotive zur Savuti Sektion bestens geeignet
ist.


Von der Savuti Sektion fahren wir über das Ghoha Gate ca.
170 km zum Ngoma Gate des Chobe Nationalparks, zur Chobe River front.


Weitere Bilder sind in der Galerie zu sehen.


Günter

Beiträge: 1 096

Beruf: Reiseverkehrskauffrau im Ruhestand

Renommeemodifikator: 17

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2

21.03.2010, 18:38

Hallo Günter

Wieder ein sehr schöner informativer Bericht, die

mit Klasse Bildern untermalt werden.

Lieben Gruß

Siggi
In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause.
Aus Tansania