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19.10.2011, 11:54

Go West - 4 Wochen durch den Westen der USA

Die USA ... unendliche Weiten. Oder war es der Weltraum? Da ein Abstecher ins All zu teuer ist haben wir uns für ersteres entschieden.

Dies ist mein erster Reisebericht, daher werde ich mich erstmal ins Tippen einfinden müssen. Sollte etwas zu langatmig werden: Für Kritik bin ich jederzeit dankbar!
Ich liebe es zu fotografieren, und die Auswahl aus den ca. 16 GB Fotos wird mir daher schwerfallen.

Unsere Reise begann in San Francisco und endete inLas Vegas. Mit einem 4 x 4 - SUV führte uns die Rundreise zuerst durch den Yosemite NP nach Bodie und den Mono Lake, über die Historic Route 66 zum Grand Canyon, das wohl gigantischste Naturwunder, was wir je gesehen haben. Wir konnten uns von diesem Annblick nur schwer lösen. Anschließend ging es weiter zum Horseshoe Bend und in den weltbekannten Slot Canyon bei Page.
Das nächste Highlight führte uns durch wilde und äußerst einsame Landschaft über Sandpisten und Gravel Roads in die Paria Wilderness zu der Coyote Buttes South. Unsere Tour ging weiter zum Monument Valley, wo wir den Sonnenunter und Sonnenaufgang genießen durften. Die Route führte uns danach in den Norden zum Canyonlands NP, sowie in den Arches NP, wo wir glücklicherweise mehrere Tage blieben. Über den Capitol Reef NP machten wir einen Abstecher zu den Coral Pink Sand Dunes und weiter zum beeindruckenden Bryce Canyon. Über den Zion NP ging es nach Las Vegas.

Zum Abschluss der Reise stürzten wir uns in das Nachtleben von Las Vegas, das völlige Kontrastprogramm zur Ruhe und Natur.

Viel Spaß beim Lesen und mitreisen.
;)


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19.10.2011, 14:06

Hallo Kathi

Wie ich anhand der Karte sehen kann, war es eine große Reise mit viel Stationen.

Da freue ich mich schon auf Deinen ausführlichen Bericht.

Lg Siggi

PS: Ich schreibe die Berichte immer vor und brauche sie dann nur noch einfügen :D
In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause.
Aus Tansania

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19.10.2011, 15:01

San Francisco

Der Flug verläuft sehr ruhig und angenehm, und nach ca. 12 Stunden landen wir in San Francisco.

Ein Midsize SUV mit bester Versicherungsdeckung gab es bei Alamo Mietwagen für € 850.
Die Auswahl in der Choiceline war null, also mussten wir noch mal zum Schalter. Danach brachten sie uns ohne lange zu zögern einen nagelneuen silbernen Ford EDGE 4x4.

Die Sonne ist bereits untergegangen als wir den Flughafen verlassen. Etwa 20 Minuten später erreichen wir das vorgebuchte Motel, wo wir bald ins Bett sinken.


Nach einer traumlosen Nacht wachten wir am nächsten Morgen gut erholt auf und genehmigten uns zunächst einen Kaffee to go, um das Sightseeing durch San Francisco zu beginnen. Wir waren schon ganz gespannt.
Wir wollten zu den
64 m hohe Coit Tower auf dem Telegraph Hill, denn der bietet eine der schönsten Rundumsichten auf die Stadt. Hier hatten wir bestes Aussichtswetter, und wir genossen es einfach nur hier zu sein.
Wie wohl jeder Besucher San Franciscos wollten wir uns auch dem berühmtestens Verkehrsmittel San Franciscos widmen, der Cable Car Bahn, die gleichsam eine Art Markenzeichen der Stadt darstellt und bereits seit dem Jahr 1873 über die hügeligen Straßen von San Francisco rattert.
Wir steigen in der Lombard Street aus, es ist die wohl bekannteste Straße San Franciscos. Mit insgesamt acht Serpentinen windet sich die Straße durch wunderbare Hortensienbeete einspurig hinunter zur Hyde Street.
So wie die Cable Cars zu Francisco gehören, so gehören auch die viktorianischen Holzhäuser zu San Francisco. Die schmalen Holzhäuser zeichnen sich durch ihre Türmchen, Bögen und Schnörkel aus.
Die Golden Gate Bridge ist mit ihrem markanten, und übrigens patentierten, Anstrich und einer Länge von 2.737 Meter bei einer gigantischen Spannweite von 1.280 Metern das Wahrzeichen der gesamten Bay Area und für viele neben der Freiheitsstatue von New York das Sinnbild der Vereinigten Staaten schlechthin. Wir haben es genossen den Sonnenuntergang am Pier zu erleben.
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19.10.2011, 15:43

Yosemite NP

Ab jetzt ist Schluß mit der Städtetour und es geht in die Natur.

Zuvor stand erst einmal ein Großeinkauf bei Wal Mart auf dem Programm. Wir benötigten eine große Kühlbox, Geschier und allerlei Fressalien, inklusive eines dicken Wasservorrats. Nach getaner Arbeit ging es los zu unser nächsten Etappe den Yosemite NP.
Und der erste Eindruck hätte schöner nicht sein können. Die Sonne strahlte von einem tiefblauen Himmel, als wir den ersten Blick auf die begrünten und hochalpin anmutenden Berghänge werfen konnten. Fast senkrecht, rund 1000 Meter hohe Granitwände steigen beidseitig des Yosemite Tals empor, neun tosende Wasserfälle stürzen in das Tal. Fünf davon sind mehr als 300 Meter hoch, und zwei schauen wir uns morgen von der Nähe an.

Wir fahren erst mal zur Mariposa Grove, denn wir wollen riesige Bäume sehen. Sequoias werden im Mariposa Grove bis zu 88 Meter hoch.
Übernachtet haben wir in einer Cabine im Curry Village.

Am nächsten Tag geht es auf dem ca. 11km langen Wanderweg zu den Vernal und Nevada Wasserfällen. Am Anfang wurden wir noch mit leichten Sprühnebel berieselt, der immer stärker wurde. Nach einer kurzen Gratisdusche kamen wir dann aber oben an. Einfach unglaublich!
Die Kante des Nevada Fall war buchstäblich zum greifen nahe und es stürzt der Merced River tosend über eine fast 100 Meter hohe Stufe.
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21.10.2011, 08:18

Ghost Town Bodie

Bodie ist die wohl bekannteste Ghosttown im amerikanischen Südwesten. Sie entstand im Goldrausch Mitte des 19. Jahrhunderts und erlebte ihre Blütezeit in den 1870ern und 1880ern. Für kurze Zeit zählte sie zu den zehn größten Städten Kaliforniens.

Die Anfahrt ist im Mai noch etwas schwierig, da die Strassen noch voller Matsch und Wasser sind, die letzten 2 Meilen mussten wir sogar zu Fuß hin laufen. Vielleicht waren wir deswegen auch so gut wie allein da. ;)

Man trifft hier oben (2550m) in den Bergen auf eine echte Geisterstadt, die diesen Namen auch noch verdient. Hier gibt´s keine Souvenierlädchen oder Cafes! In Bodie herrscht auch eine ganz eigenartige Stimmung und man fühlt sich beim Besuch tatsächlich in die Zeit des Goldrausches zurückversetzt. Als hörte man Schießereien auf der Union Street und die Raufereien in den zahllosen Saloons.
Wir stapften ca. zwei Stunden durch Schnee und Schlamm, und hinter jeder Ecke gab es etwas neues zu sehen.

Wenn man da in der Nähe ist, sollte man einen Abstecher hin machen. Bis Mai kann man von 10 - 15 Uhr rein, ab Juni dann bis 17 Uhr.
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21.10.2011, 08:34

Mono Lake

Wir machten wir uns wieder auf den Weg und fuhren geradewegs hinab zum Mono Lake, der sich in einer mit niedrigem Buschwerk bewachsenen Wüstenlandschaft Pastellblau mit weißen Salzrändern lag. Dieser bereits mehr als 700.000 Jahre existierende See bot uns am südlichen Ufer eine geradezu surrealistiche Szenerie. Zum Teil mehrere Meter hohe Kalkgebilde, bizarre, grazil wirkende Felsspitzen, sogenannte Tufas, ragten in den Himmel und beeindruckten durch ihre vielfältigen Formen und ihr blendendes Weiß.
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21.10.2011, 08:48

Death Valley


Weiter ging es ins Death Valley und fuhren nun Höhenmeter um Höhenmeter nach unten je tiefer wir kamen, desto karger wurde die Vegetation. Man kommt sich schnell allein vor und dankt Gott für die Klimaanlage im Auto. Doch die Aussicht war stets faszinierend. Ständig änderte sich das Bild der Landschaft. Es war friedlich, einsam, monumental.
Einen Abstecher machten wir zu dem berühmten Zabriskie Point, und genießen die Aussicht - so gut das bei Wind und Hitze geht. Da noch etwas Zeit war und nicht weit von unserem Hotel der Mosaik Canyon ist, steuerten wir den noch an. Es war unser erster Slot Canyon im Urlaub.

Übernachtet haben wir in Stovpipe Wells, wo wir beim Frühstück einen Gast hatten.

Am nächsten Tag machten wir eine kleine Wanderung durch den Golden Canyon, kann ich jedem nur empfehlen. Er macht seinen Namen alle Ehre und leuchtet in der Sonne goldgelb.
Auf den Weg nach draußen kommen wir an Badwater vorbei, es ist die tiefate Stelle des Tals. Der Name verheißt nix Gutes, aber was erwartet man 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Dieser nette Ort besteht hauptsächlich aus Salz. Natürlich konnte man auch drauf rum wandern, bei Temperaturen von über 40 Grad allerdings nicht sehr erquickend. Bei uns waren es 42 Grad, puhh. auf dem Weg nach draußen lief uns ein Coyote über den Weg, der aber nicht sehr gefährlich aussah. ;)
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21.10.2011, 12:11

Historic Route 66

Wenn man schon mal die Chance hat und es auf der Strecke liegt, sollte man auch ein Stück auf der Historic Route 66 fahren. Diese Straße
versinnbildlichte für die Amerikaner Freiheit und Mobilität und unterstrich somit die Bedeutung des Automobils. Auch wir wollten den Charme dieser Kultstrecke kennenlernen, und fuhren von Kingmann bis nach Williams ein Teisstück. Dabei wären wir fast an den kleinen General Store Hackberry vorbei gerauscht, so unscheinbar tauchte er am Strassenrand auf.

Was auf den ersten Blick wie eine alte Tankstelle aussieht, verwandelte sich je näher man kam, zu einem wahren Juwel. Ein Sammelsorium aller erdenklicher Erinnerungen an die gute alte Zeit. Es war wie im Film hier, eine unheimliche Ruhe, nur ein Schild quitschte im Wind.

Vorbei gekommen sind wir auch in Seligman, das ist ein merkwürdiges Örtchen. Überall alte Autos, herunter gekommene Werkstätten und Tankstellen. Ein schriller Souvenierladen an dem anderen, aber davon leben die wenigen Einwohner da. Auch wir konnten uns dem witzigen Charme der Route 66 nicht entziehen und hatten Spaß, in den Geschäften zu stöbern und nach Vergangenem zu suchen.
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21.10.2011, 12:31

Top!

WOW, Kathi.....was für ein Monstertrip!! :-)
Da bist du ja echt zu beneiden.
An den meisten der Orte war ich auch schon, aber auf 4 Reisen verteilt! ;)
Ein ganz toller Bericht, herzlichen Dank!
Lieben Gruß,
Admin/Eric

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21.10.2011, 12:59

Ich fand den Trip auf vier Wochen nicht zu heftig, wir haben auch mal relaxt und die Seele baumeln lassen an schönen Orten. Die Strecke kann man so getroßt angehen. Und es war der ware Traum. 8)
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21.10.2011, 13:01

Grand Canyon South Rim

Nach der Übernachtung im recht günstigen Motel 6 in Williams ging unsere Tour weiter Richtung Grand Canyon South Rim.

Der Grand Canyon übertrifft bei weitem die Vorstellungen mit denen man in den Park reist. Es ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn man das erste mal über den Canyonrand schaut. Man wird ganz klein, bescheiden und still. Der Südrand des Grand Canyons liegt im Durchschnitt auf 2100 m ü. M.
Endlich angekommen hängen dicke Wolken am Himmel, die nichts gutes verheißen, eine Schlechtwetter Front zog auf. Wir liefen am South Rim Trail entlang und versuchten die schönen Momente mit der Kamera fest zu halten, bevor die dunklen Wolken uns einhüllten. So etwas schönes und gewaltiges, die Bilder können nur einen Teil der Eindrücke wiedergeben, die man vor Ort bekommt.
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24.10.2011, 13:15

Buckskin Gulch

In Page hatten wir vorgebucht und 3 Nächte in LuLu's Sleep Ezze Motel übernachtet. Das ist ein schönes, kleines und individuelles Motel mit 10 Zimmern, die liebevoll eingerichtet und dekoriert sind. Hinter dem Haus ist ein kleiner Garten, in dem man sich mit den anderen Gästen anfreunden kann oder einfach nur von den interessanten Eindrücken des Tages erholen kann. Und dann natürlich das BBQ. Wir kauften Fleisch und Salat ein und abends grillte Lulu für alle Gäste. Wir bekamen dort ein leggeres Steak . :) Toll ist an Page vor allem die Lage, es gibt rund um Page viele Attraktionen und scenic views.


Da wir früh kein Glück bei der Verlosung für die Wave hatten, ging es auf zum Buckskin Gulch, es soll der längste und tiefste Slot Canyon des Südwestens sein. Seine Länge von 16 Meilen, seine durchschnittliche Breite von vier bis fünf Metern und die Höhe seiner Wände von etwa 50 Metern rechtfertigen die Bezeichnung Mutter aller Slot Canyons.
Um den gesamten Canyon zu durchwandern braucht es schon ein paar Tage. Aber auch die wenigen Stunden die wir durchliefen waren absolut eindrucksvoll. Der Canyon verengte sich zusehends es wird merklich kühler und dunkler. Nach einer guten Stunde sind wir auf eine Wasserpfütze gestoßen, die etwas knietief war. Da wir keine Lust auf nasse Füsse hatten, war das der Moment um umzudrehen. Wir hatten ja schließlich noch mehr vor.
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24.10.2011, 14:17

Hoodoo

Als wir gegen Nachmittag wieder Richtung Page fuhren entschlossen wir uns den Hoodoos einen Besuch abzustatten. Diese lagen ja praktisch auf dem Weg, innerhalb der Rimrocks, am südlichen Rand des Grand-Staircase-Escalante-National-Monuments.
Der Toadstool Hoodoo (wohl der bekannteste), mitsamt seinen Badlands und unzähligen kleineren Hoodoos ist eines der versteckten Gebiete. Es ist eine wahre Fundgrube an außergewöhnlichen Sandsteinformationen und Felstürmchen.

Diese Vielfalt lässt kaum Wünsche offen und reicht vom "kleinen Dicken", bis zum "dürren Riesen". Es muß eine ganz schöne Arbeit gewesen sein, den Dingern die Hüte aufzusetzen. :P
Wir machten Fotos aus allen möglichen Positionen und können uns immer noch nicht entscheiden von welcher Seite er das schönste Gesicht hat. Wie zerbrechlich der Toodstool Hoodoo schon ist, sieht man auf den Bildern gut, also faht schnell hin, viele hundert Jahre steht er nicht mehr.
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04.11.2011, 11:41

Lower Antelope Canyon

Nach den überwältigenden Eindrücken des Vortages hatten wir uns vorgenommen, diesen Tag ein wenig langsamer angehen zu lassen. Ziel dieses Tages sollte der nur wenige Autominuten von Page entfernte Antelope Canyon sein. Und da wir wussten, dass das beste Fotografierlicht am späten Vormittag gegeben sein würde sollte hatten wir es diesmal nicht ganz so eilig mit dem Aufstehen. Was auch sehr schön war.

Der Einstieg in die enge Schlucht war so unscheinbar, das man normalerweise nie im Leben darauf kommen würde welch ein Naturereignis sich dahinter verbergen könnte. Es zeigte sich lediglich ein schmaler Spalt im ausgetrockneten Boden, durch den wir uns mit eingezogenem Bach in das Innere des Canyons über schmale Leitern nach unten zwängten. Welch ein Glück, dass das viele Hamburger - Essen unsere Stromlinie noch nicht so ganz aus dem Gleichgewicht gebracht hatte.

Innen ist es eine andere Welt aus bizarr geformten, sanft geschwungenen oder kantig scharfen Sandsteinformationen. Es ist unglaublich und einfach nur atemberaubend, welch eine einzigartige Märchenwelt hier durch reißendes Wasser geschaffen wurde. Die Felswände stehen hier teilweise weniger als einen Meter auseinander, so dass man sich an mancher Stelle durchzwängen muss. Besonders schwierig ist das mit aufgebautem Stativ.
Den Blick meißt nach oben gerichtet fiel es schwer auf den Weg zu achten, denn schließlich wollten wir doch möglichst alle Ecken und Nischen sehen und uns dabei immer wieder neu verzaubern lassen.


Am 12. August 1997 sind im Canyon 11 Touristen durch eine Flashflood ums Leben gekommen.
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04.11.2011, 11:44

Alstrom Point

Für den Nachmittag hatten wir uns vorgenommen, dem Alstrom Point hoch über dem Lake Powell gelegen, einen Besuch abzustatten. Die Anfahrt durch die Badlands zum Alstrom Point ist schon sensationell. Der Anfang, naja die ersten beiden Drittel waren noch easy, Allrad haben wir hier noch gar nicht gebraucht. Aber um den eigentlichen Aussichtspunkt zu erreichen mussten wir uns noch über einige Felsplatten kämpfen.
Am Ende angekommen, staunten wir nicht schlecht. Der Lake Powell liegt in tiefen blau vor uns, umrahmt von den leuchtenden braunen Bergen. Von hier oben hat man einen traumhaften Blick auf die Padre Bay und die Gunsight Butte.

Horseshoe Bend

Einen Abstecher zum Horseshoe Bend haben wir auch noch gemacht. Wir folgten dem Wegweiser auf einem schmalen sandigen Pfad, teils leicht bergan, teils wieder leicht bergab, und wir sehen ca. 100 Meter vor uns schon einzelne Menschen mit ihren Kameras. Dort vorne musste es also sein. Der Weg wird zunehmender sandiger und beschwerlicher, der einzigige Trost ist, dass der Rückweg noch gemeiner und anstrengender wird. ;)

Dann war es soweit, wir erreichten den steilen abfallenden Rand des Canyon. Der An - und Ausblick, der sich hier uns bot, war einfach nur phantastisch. Die Canyonwände fallen hier mehrere hundert Meter senkrecht ab, und es gibt keinerlei Absperrungen an der Kante. I Believe I Can Fly

Von der Abbruchkante kann man den überwältigenden Ausblick in den Canyon auf den grün-blau schimmernden Colorado genießen.
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07.11.2011, 13:44

Coyote Buttes South

Unser letzter Tag in Page, soll ein ganz besonderer Tag sein. Wir hatten eine Permit für die Coyote Buttes South, die im Gebiet der Paria Canyon Vermilion Cliffs Wilderness gelegen ist. Unsere Erwartungen waren hoch, wir freuten uns so, dass es kein Opfer war bereits früh aufzustehen. Wir mussten allerdings feststellen, die Anreise hier her war sehr abenteuerlich. Das Gebiet ist nur durch wenige Dirt Roads mit der "Außenwelt" verbunden, und die sind aufgrund des tiefen Sandes nur mit einem 4WD durchgängig befahrbar. Wir sind leider etwas zu weit gefahren und im Sand festgesessen. Diesen Fehler bemerkt man sofort und so haben wir versucht den Weg mit Gestrüpp auszulegen, was nicht all zu viel brachte.
Irgendwie hatten wir aber doch mal wieder Glück und es kamen nach 1 1/2 Stunden Sand buddeln, zwei Quards vorbei. Die haben uns dann rausgeholfen, puhh waren wir dankbar.

Vor uns stand nun noch ein Fußmarsch durch offenes Gelände. Genauer genommen konnte man einem kleinen Trampelpfad im Sand folgen. Der erste Eindruck: Gigantisch! Das Gebiet ist wirklich riesig und es gibt an jeder Ecke etwas zu entdecken. Und das Beste: Wir waren vollkommen alleine – kein Mensch weit und breit. So haben wir das Gebiet, zumindest einen kleinen Teil davon erkundet und waren schlichtweg begeistert. Dieses Gebiet ist durch und durch bestückt mit den außergewöhnlichsten Sandsteinformen. Wir hatten viel zu wenig Zeit für diese grandiose Landschaft. Man könnte hier wohl Tage verbringen, und würde immer wieder neues entdecken. Die Coyote Buttes South mussten sich vor den Coyote Buttes North mit ihrer faszinierenden Wave keinesfalls verstecken. Zurück im Motel ließen wir den Abenteuer reichen Tag bei einem kühlen Bier ausklingen.
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09.11.2011, 15:09

Monument Valley

Das Monument Valley zu besuchen war schon immer ein Traum, denn unzählige Spielfilme wurden hier gedreht. Wir wollten das Valley natürlich auch aus nächster Nähe sehen , holten uns im Info Center Kartenmaterial und fuhren die 17 Meilen lange Schotter- und Sandpiste entlang der Aussichtspunkte. Als erstes kommt man an den berühmten und schon vielfach fotografierten "West Mitten und East Mitten Butte" vorbei. An einem für mich schönsten Aussichtspunkte, dem Artists Point, mit seinem herrlichen Blick auf die Kulissen von "Spiel mir das Lied vom Tod", haben wir eine ganze Weile verbracht um die Aussicht zu genießen.
Was man auf alle fälle machen sollte, den stimmungsvoll wirkenden rotglühenden Sandstein in der Abendsonne genießen. Wir (nein ich) wollte aber auch den Sonnenaufgang erleben, wenn sich die Silhouette der Felstürme gegen den sich aufhellenden Himmel abzeichnet. Darum haben wir beschlossen, die Nacht im Auto zu verbringen. Den Campingplatz, was eine große Dreckfläche ist, kann ich aber nicht weiter empfehlen.

UUm 4.42 Uhr klingelte der Wecker und die Kamera rief. Der Sonnenaufgang hinter den West Mitten Butte, East Mitten Butte und Merrick Butte War einfach schön anzusehen, das aufstehen hat sich gelohnt.
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24.11.2011, 17:47

Gooseneck und National Bridges NP

Jetzt hieß es Abschied nehmen vom Monument Valley. Unser erster Haltepunkt war die 3fache Gooseneck Schleife. Die Vorstellung, mit welcher Kraft sich auch hier die Natur wieder ausgetobt hat, war beeindruckend und in jedem Fall mehr als ein Foto wert.
Nach diesem Zwischenstop führte uns eine schmale Passstraße, der Moqui Dugway mit 10%iger Steigung auf die Cedar Mesa (ca. 2.500 m Höhe).
Von oben hat man einen fantastischen Ausblickauf die grauen, schroffen Felsen des Gooseneck State Parks. Am Horizont kann man die Silhouetten des Monument Valley sehen, das ca. 30 Meilen entfernt ist.

Am Plateau angekommen erlebten wir landschaftlich wieder eine vollkommen andere Welt, da sich auf einmal riesige grün bewaldete Flächen mit einem Blick bis zu den San Juan Mountains auftaten. Nicht nur wir fanden das super, sondern auch die Kühe, die rechts und links der Straße weideten und unsere Aufmerksamkeit aufgrund des regen "Kuhwechsels" wach hielten. Schließlich erreichten wir so nach abwechslungsreicher Fahrt die Ranger Station zum National Bridges NP.
Wir machten uns auch gleich auf den Sipapu Bridge Trail zu Fuß zu erkunden. Die Sipapu Bridge, sollte schließlich die von den drei hier erhaltenenen Naturbrücken die höchste und größte hinsichtlich ihrer Spannweite sein (Höhe: 72,6 m; Spannweite: 81,74 m).
Dieser "kleine Abstecher" entpuppte sich dann eh wir uns versahen als ein unerwartet anstrengender und sogar eher anspruchsvoller Trail, da dieser eine kleine Kilometer steil bergab bzw. am Rückweg ebenso steil bergauf führte, wobei die zu überwindenden Felstreppen und Überhänge mit Leitern bzw. über Felstreppen zu begehen waren. Aber egal. Die Schmerzen waren schnell vergessen, als wir uns nach dem Abstieg in einer kleinen grünen Oase wiederfanden, durch die ein kleiner Pfad uns schnurstracks zur Sipapu Bridge führte. Da wir noch etwas Zeit hatten, haben wir uns auch die beiden anderen Brücken - die Owachomo Bridge (Höhe: 32 m; Spannweite: 55 m) und die Kachina Bridge (Höhe: 65 m; Spannweite: 62 m) angeschaut. Danach ging es weiter nach Moab. Übernachtet haben wir hier mehrere Tage in einer Blockhütte auf einem Campground, was völlig ausreichend war.
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24.11.2011, 17:56

Arches National Park

Heute stand ein voller Tag im Arches National Park auf dem Programm. Unser Ziel war aber erst einmal Devils GArden, wir wollten den rund 1,5 Meilen langen Trail zum Double O Arch laufen. Erstes beeindruckendes Ziel unseres Hikes war der Landscape Arch, der mit einer Spannweite von etwa 100 m zu den größten Naturbögen der Welt zählt. Der Trail führt über ein Felsplateau, welches zum Ende hin immer schmaler wird, über Stock und Stein, bis wir letztendlich dann den Arch vor Augen haben!
Da wir nicht den gleichen Weg zurückgehen wollten schloß sich nun der "Primitive Loop" an, der als "difficult terrain" gekennzeichnet war und durch gänzlich unberührtes Gelände führte. Hier gab es keinen wirklichen Weg, dem man folgen konnte, sondern nur kleine Steinmännchen, die uns den Weg wiesen.
Es war schon spät, doch wollten wir noch zum Delicat Arch. Wir starteten also, bepackt mit Wasservorrat und Foto-Equipment, zusammen mit einer ganzen Menge anderer Touris auf die knapp 5 km (Hin- und Rückweg) lange Strecke. Doch nach einer guten halben Stunde kam dann dieser erste Blick, nichtsahnend, an einer Felswand auf schmalem Pfad entlang gehend, lag er auf einmal vor uns. Majestätisch, erhaben, riesig, eine Schönheit aus Stein, zu Recht das unverwechselbare Wahrzeichen des Arches Parks, der wie eine Art Triumphbogen über der Schönheit des Parkes wacht. Bei Abendsonne betrachteten wir den Arch in wunderschönem Licht und genossen es.
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29.11.2011, 08:37

Canyonlands NP

Auch wenn die Temperaturen am frühen Morgen knackig frisch waren,und es nach Regen aussah, wollten wir in den nördlichen Teil des Canyonlands National Parks, der den klingenden Namen "Island in the Sky" hat. Doch bevor wir die Aussichtspunkte unsicher machen halten wir an einem Parkplatz, von dem aus einer kleiner Trail zum Mesa Arch führt.
Da es sich immer mehr zu zog, fuhren wir jetzt zu den verschiedenen Aussichtspunkten. Es ergaben sich wundervolle Ausblicke in die Tiefe der Schluchten, die die beiden Flüsse, der Colorado River und der Green River hier gegraben haben. Die Schlucht sah aus wie ein überdimensionaler Dino-Tappser!
Wenn man schon mal hier ist, sollte man auf keinen Fall den kleinen Dead Horse Point State Park auslassen. Von hier aus kann man beobachten, wie der Colorado River in seinem von grauem Schotter flankierten Flussbett eine hufeisenförmige Schleife beschreibt.
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