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27.10.2011, 18:22

Große Ostseekreuzfahrt Teil 2

11.Tag
Helsinki - Finnland

Helsinki ist die Hauptstadt Finnlands - des Landes der 1.000 Seen. Finnland hat übrigens nicht nur 1.000 sondern über 180.000 zu bieten und ist das gewässerreichste Land der Erde. Mit 338.127 km2 ist Finnland kleiner als Deutschland, hat aber nur knapp fünf Millionen Einwohner.

Helsinki wurde im Jahre 1550 vom schwedischen König Gustav Wasa gegründet und 1640 ein wenig südwärts an die Küste verlagert. 1808, zu Beginn des russisch – schwedischen Krieges, wurde Helsinki von den Truppen des russischen Kaisers Alexander I. eingenommen. 1809, nach der Kapitulation der Festung Sveaborg, wurde Finnland als autonomes Großfürstentum in das russische Kaiserreich eingegliedert. 1917 erlangte Finnland seine Unabhängigkeit und Helsinki wurde die neue Hauptstadtder neuen, selbständigen Republick. Im Jahre 2000 feierte Helsinki seinen 450. Geburtstag und wurde zur Kulturhauptstadt Europas gewählt.

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Wir schauen uns die Stadt vom Bus aus an mit einem Stop an den Dom.
In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause.
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27.10.2011, 18:26

Der Dom

Der Dom überragt das gesamte Stadtbild und ist fast von überall zu sehen (besonders wenn man mit dem Schiff ankommt). Er ist in den vergangenen Jahren komplett renoviert worden und strahlt nun wieder von allen Seiten in glänzendem Weiss. Das Innere ist überraschend schlicht gehalten, vergleicht man es mit der Uspenski-Kathedrale. Zum Dom hinauf führt vom Senatsplatz aus eine riesige Freitreppe. Hier sitzt bei schönem Wetter jeder und genießt die Sonne und das Leben. Oder man schaut amüsiert den Bussen zu, die immer wieder unzählige Touristen auf ihrem Zwischenstop zum oder vom Nordkap ankarren.
Jetzt geht es nach Porvoo ein hübsches kleines Örtchen.

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27.10.2011, 18:31

Porvoo
Die zweitälteste Stadt Finnlands (1346 gegründet) liegt etwa 48 km östlich von Helsinki. Porvoo verdankt seinen Namen dem Fluss Porvoo (Burgfluss). Alt-Porvoo wurde nach einem mittelalterlichen Bauplan errichtet und ist nahezu unversehrt erhalten geblieben. Entlang der Kopfsteinpflasterstrassen gibt es zahlreiche kleine Läden. Besonders die Freunde von Antiquitäten und Kunstgewerbe kommen hier auf ihre Kosten. Im Dom zu Porvoo fand 1809 der erste Landtag des souveränen Großherzogtums Finnland statt, auf dem Alexander I. Finnlands Rechte und Gesetze bekräftigte.

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27.10.2011, 18:34

12.Tag
St. Petersburg - Russland
Sankt-Petersburg ist mit über vier Mio. Einwohnern nach Moskau die zweitgrößte Stadt Russland
und eine der größten Europas. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes, an der Mündung der Newa
am Ostende des Finnischen Meerbusens. Das Stadtgebiet besteht aus über 100 Inseln, die durch 3 Hauptarme der Newa sowie 65 Nebenarme, Kanäle und Flüsschen voneinander getrennt sind und durch 365 Brücken miteinander verbunden werden. Nicht umsonst wird St. Petersburg das Venedig des Nordens genannt. Die Innenstadt ist Weltkulturerbe. Anders als oft angenommen wird, hat Peter der Große die Stadt nicht nach sich selbst benannt, sondern nach dem Schutzheiligen, dem Apostel Simon Petrus.
Sankt-Petersburg zählt heute mit ihren grandiosen Palästen, herrlichen Parks, eleganten Kanälen und bedeutenden Plätzen zur einer der schönsten Stadt Europas.

Die Stadt wechselte schon 3 mal ihren Namen:
- Sankt-Petersburg : 1703 - 1914
- Petrograd: 1914 - 1924 (Zum Beginn des 1.Weltkriegs gegen Deutschland.)
- Leningrad: 1924 - 1991 (Zu Ehren nach dem Tod vom Wladimir Lenin)
- Sankt-Petersburg: 1991 wieder umbenannt auf Wunsch Petersburger Einwohner.

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27.10.2011, 18:38

Christi - Auferstehungskirche / Spas-na-Krowi, auch Blutkirche genannt.
Diese bunte Zwiebelturmkirche fällt im Petersburger Stadtbild aus dem Rahmen: Sie wurde erst 1887-1907 im neo-altrussischen Stil errichtet. Anlass für den Bau war das Anarchistenattentat auf Zar Alexander II., der hier 1881 durch eine Bombe tödlich verletzt wurde. Daher kommt auch der Beiname der Kirche: „Erlöser auf dem Blut“. Im Innern wurde ein Baldachin über jener Stelle des Straßenpflasters errichtet, wo der Zar tödlich verwundet wurde - und die Farborgie der Emaillekuppeln findet hier ihre Fortsetzung: Die Wände dieser riesigen Schmuckschatulle sind komplett mit Mosaiken ausgekleidet - insgesamt 7000 m².
Leider hatte die Besichtigung einen bitteren Nachgeschmack, ich wurde Überfallen und es wurde mir meine Nikon D700 mit meinem Weitwinkelobjektiv entwendet. Von da an konnte ich leider nur noch mit meiner Nikon D7000 mit Zoomobjektiv fotografieren und das war schon schlimm. Vor allem da wir von hier aus zum Petershof gefahren sind und mit Zoomobjektiv gar nicht so einfach ist vernünftige Fotos zu machen.

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27.10.2011, 18:41

Bevor es aber zum Petershof ging, gehen wir erst mal in einem tollen Restaurant zum Essen, obwohl mir der Appetit vergangen war.

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27.10.2011, 18:46

Petershof
Petershof wurde in seinen Grundzügen von Peter I. als Lustschloss und Prunkresidenz erdacht. Kanäle und Teiche im Hinterland und 15 m Höhenunterschied zum unteren Park erlaubten die Anlage von Wasserspielen. 1714 bis 23 entstanden alle wesentlichen Elemente des Schlossareals.Im Obergeschoss können 27 Räume und Säle besichtigt werden, die sich in Reichtum, Originalität und Schönheit gegenseitig zu übertreffen versuchen. Die vorherrschende Farbe ist Gold. Leider durften wir im Innern nicht fotografieren.
Die größte - und ebenfalls großzügig vergoldete - Sehenswürdigkeit befindet sich vor dem Palast: die Große Kaskade mit 138 Wasserstrahlern. Das Wasser fließt hier in ein großes Becken, das über einen Stichkanal mit der Ostsee verbunden ist. Zentrales Element dieser Komposition aus Wasser, Marmor, Bronze, Gold und Tuffstein ist die 1735 aufgestellte Samson-Fontäne: Der 20 m hohe Wasserstrahl kommt aus dem Maul eines Löwen, den Muskelmann Samson niedergerungen hat - eine Allegorie auf den 1709 bei Poltawa errungenen Sieg über die Schweden.

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27.10.2011, 19:06

Wir sind durch den Park gebummelt mit seinen vielen unterschiedlichen Springbrunnen.

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27.10.2011, 19:14

13.Tag

St. Petersburg - Russland
Heute geht es erst mal mit einem Boot durch die Kanäle von Petersburg und es schüttet wie aus Eimern. Dann besichtigen wir den Jussupov Palast, bevor es mit dem Boot weiter geht. Leider hört es nicht auf zu regnen.

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27.10.2011, 19:18

Jussupov-Palast
Es gibt zwei Seiten des Jussupow-Palast. Der erste Teil zeigt einem die Schönheit des Palastes, der ebenso großartig wie einige der königlichen Palästen ist. Die Zimmer sind einfach schön. Es ist
interessant zu sehen wie Felix Jussupow gelebt hat, aber auch zu sehen, wo Rasputin seine letzte Mahlzeit zu sich nahm. Dieser zweite Teil der Tour zeigt einem, wie bei Madame Tussaud Stil, Wachsfiguren bei einer Tea Party, in der Rasputin vergiftet Kuchen und Tee zu sich nahm. Rasputin wurde dann in den Palast noch angegriffen und angeschossen, weil das Gift nicht sofort wirkte. Später wurde er in einen Teppich gerollt und in die Newa geworfen, wo er nach historischen Berichten ertrank.

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27.10.2011, 19:22

14.Tag

Tallinn - Estland

Tallinn hat eine sehr schöne Altstadt und die Besichtigung hat uns sehr gefallen.
Der heutige Name Tallinn entstand wahrscheinlich aus den Worten Taani und Linn ( Dänische Stadt)den Anfang des 13. Jhrd. wurde die Stadt von den Dänen eingenommen. In fremdsprachigenSchriften wurde die Stadt auch Reval und das altestnische Land auch Rjavala genannt. Über 100 Jahre herrschten die Dänen in Tallinn, bis 1345 der dänische König das land für 19.000 Silbermark an den teutonischen Orden verschacherte. Interessant ist, das Tallinn administrativ und rechtlich aus zwei Teilen bestand, aus Toompea, der oberen Stadt und aus der unteren Stadt. Diese Teilung blieb bis Ende des 19. Jh. erhalten. Während Tallinn im 16. und 17. Jh. unter schwedischer Herrschaft war, fiel das gesamte estnische Terretorium nach dem Nordischen Krieg ( 1700-1721 ) zwischen Schweden und Russland an das russisches Reich.Wohlgefühlt haben sich die Esten wohl nie unter der Herrschaft der Russen bzw. der damaligen Sowjetunion und strebten immer noch nach Unabhängikeit, die sie letztendlich im Mai 1990 erhielten.

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27.10.2011, 19:32

Rundgang durch die Oberstadt Toompea
Wir laufen vom Schiff ca. 2km zur Oberstadt und besichtigen diese. Toompea bedeutet überings Domberg. Die Sehenswürdigkeiten sind das Toompea Schloss, das bereits im Jahre 1229 als Verteidigungsfestung gedient hat. Direkt gegenüber befindet sich die Alexander Newski Kathedrale, deren byzantinischer Stil sich auffallend von der strengen Gotik und dem Klassizismus Tallinns abhebt. Die Kathedrale wurde um 1900 erbaut. Vom Rathausplatz durch die Bäckergasse kommen wir zur Heiliggeistkirche. Die Geschichte ihrer Entstehung steht im Dunkeln. Man vermutet, dass sie sogar älter ist als die ersten Überlieferungen aus dem 14. Jh. Besonders schön ist ihr Innenbereich wegen der reichen Holzschnitzereien und der ältesten Hängekanzlei Tallinns sowie des kostbaren Flügelaltars. Aber wie nicht anders zu erwarten, haben wir nach einem schönen Tag, auf dem Rückweg wieder mal einen heftigen Regen und wir kommen Klitschnass aufs Schiff.

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27.10.2011, 19:39

15.Tag

Klaipeda - Litauen
Gegründet wurde Klaipeda im Jahr 1252. Mit ihrer sehr wechselhaften Geschichte, der direkten Lage an der Ostsee und vielfältigen Architektur hat sich Klaipeda zu einem attraktiven Tourismusort in Litauen entwickelte. Nicht weit entfernt liegt die einzigartige Kurische Nehrung, die in die Kulturliste der UNESCO aufgenommen wurde.

Viele Sehenswürdigkeiten gibt es nicht, wir bummeln durch das Örtchen, das einzige Interessante, sind das Denkmal Ännchen von Tharau und an einer Hauswand der Stadtplan von Klaipeda.
Der Theaterplatz in der Theaterstrasse im Herzen der Altstadt von Klaipeda, ist einer der beliebtesten Treffpunkte. Hauptattraktionen sind das Stadttheater und der Simon-Dach-Brunnen, wo sich auf dem Brunnen das Wahrzeichen der Stadt Klaipeda befindet: Das Denkmal „Ännchen von Tharau“. Alfred Kühne hat dieses Denkmal 1912 mit Hilfe von Spendengeldern der Einwohner von Klaipeda geschaffen zum Andenken an den in Memel geborenen Dichter Simon Dach (1605 – 1659). Das bekannteste Werk von Simon Dach ist eben dieses Volkslied, „Ännchen von Tharau“.

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27.10.2011, 19:43

Das einzige was noch Interessant war, waren die unterschiedlichen Skulpturen.


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27.10.2011, 19:48

16.Tag

Gdansk - Polen
Danzig liegt an der Mündung der toten Weichsel in der Ostsee. Die Stadt zählte schon 997 als Stadt und war wichtig als Hafen, der schon früh den Handel mit England, Flandern und Deutschland ermöglichte. Der Komplex der "Dreistadt" besteht aus Gdansk / Danzig, Gdyna / Gedingen und Sopot / Zoppot. Seit dem 13 Jh. gehörte Danzig zur Hanse, unterstand zeitweise dem Kreuzritterorden und wurde im 16. und 17. Jh. zur Handelsmetropole. Im zweiten Weltkrieg wurde Danzig fast vollständig zerstört. Das heutige Danzig, das wir zu sehen bekommen, ist nach dem Krieg ( ab 1957 9 fast völlig neu aufgebaut worden. An vielen Stellen sieht man wieder die ursprüngliche archittektonische Gestalt der Häuser und auch die traditionelle Fassaden der Patrizierhäuser.
Als erstes gehen wir durch das:
Grüne Tor begrenzt den Langen Markt an der Mottlau. Der Bau liegt gegenüber vom Rechtstädtischen Rathaus und erstreckt sich über die gesamte Breite des Marktes. Sein Name geht auf die ursprüngliche Sandsteinbemalung zurück.

Hans Kramer lieferte 1568 den Entwurf im Stil des flämischen Manierismus. Die Bauarbeiten leitete der Stadtbaumeister Regnier aus Amsterdam. Das wuchtige Ausmaß des Tores mit seinen vier Durchgängen erinnerte mehr an ein Schloss als ein Stadttor. Königlicher Besuch sollte hier durch logiert und gefeiert werden. Dennoch hat es nahezu hundert Jahre gedauert bis königlicher Besuch das Tor passierte.

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27.10.2011, 20:06

Arturshof

Der Arturshof am Langen Markt, erbaut 1476-1481 als gotischer Neubau, mit drei hohen gotischen Fensterbogen versehen. In seiner dreischiffigen Festhalle traf sich die Kaufmannschaft, empfing Könige und Gesandtschaften, ab 1742 wurde er als Börse genutzt.
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Der Neptunbrunnen steht direkt vor dem Arturshof und wurde 1633 auf einen Vorschlag des Danziger Bürgermeisters Bartolomäus Schachmann aufgestellt. Das eiserne Gitterwerk stammt aus dem Jahre 1634. Die Neptunfigur stammt von den Bildhauern Peter Husen und Johann Rogge, der Brunnen selbst wurde von Abraham van den Blocke entworfen.
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27.10.2011, 20:10

Rathaus
Das Danziger Rechtstädtische Rathaus mit seinem 80 m hohen Turm bietet eine prachtvolle Innenausstattung und die wertvollsten Gegenstände, die vorwiegend von flämischen Künstlern aus dem 16. Jh. entworfen wurden. Sehenswert ist der prächtige Große Ratssaal, genannt auch der Rote Saal, der von Anton van Obbergen üppig dekoriert wurde. Das Danziger Wappen, das von Löwen gestützt wird, schmückt den Mittelteil des sehenswerten Kamins aus dem Jahre 1593. Von der Aussichtsplattform des Turmes kann man einen herrlichen Ausblick über die Stadt genießen.
Leider hatten wir dafür keine Zeit.

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27.10.2011, 20:13

Großes Zeughaus

Das Große Zeughaus, das im 17. Jahrhundert als Waffenarsenal diente, entstand zwischen 1600 und 1609 und wurde vermutlich nach Plänen des Architekten Anton van Obbergen aus Mecheln in Holland errichtet. Das Zeughaus gilt als das hervorragendste Beispiel des Niederländischen Manierismus in Danzig. Die Fassade des Zeughauses am Holzmarkt zieren vier Giebel, die östliche Frontseite zur Jopengasse zieren zwei Giebel, an die sich zwei Türme an den Seiten anschließen. Hier findet sich ein Brunnen, der mit dem Waffenarsenal in den Kellergeschossen verbunden war. Links und rechts davon finden sich zwei Portale mit dem Wappen Danzigs, die auch auf der anderen Fassadenseite zu finden sind. Ein zentrales Element der Fassade stellt eine Nische mit einer Athenenstatue dar. Die Spitzen der Giebel zieren Bronzeplastiken von explodierenden Kanonenkugeln, die ebenfalls auf den Verwendungszweck des Gebäudes hinweisen.

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27.10.2011, 20:15

Das Goldene Tor
Das Goldene Tor (Zlota Brama) entstand in den Jahren zwischen 1612-1614 im Renaissancestil nach einem Entwurf von Abraham van den Blocke. Die Steinskulpturen der Attika von 1648 schuf Peter Ringering. Die allegorischen Vorstellungen von Weisheit, Gerechtigkeit, Frömmigkeit und Eintracht verbildlichen Bürgertugenden. An das Goldene Tor schließt die Halle der St.-Georgen-Bruderschaft an, erbaut von J. Glotau in den Jahren 1487-1494 im spätgotischen Stil.

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27.10.2011, 20:18

Krantor an der Mottlau
Der Kran erfüllte einst eine wichtige Funktion als Hafenkran sowie als Stadttor. Das Krantor diente sowohl als Stadttor als auch als Hafenkran und wurde 1442-1444 vollendet. Die Kranmaschine wird von einem riesigen hölzernen Rad angetrieben, das von darauf gehenden Männern wie ein gigantisches Hamsterrad bewegt wurde. Der Kran wurde nicht nur zum Löschen von Schiffsladungen sondern auch zum Errichten der Schiffsmasten eingesetzt. Das Krantor ist eine der ältesten und berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

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