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  • »kismetsiggi« ist der Autor dieses Themas

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Beruf: Reiseverkehrskauffrau im Ruhestand

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1

22.03.2008, 20:34

Bagan - Myanmar

Bagan

Der Besuch Bagans gehört zweifelslos zum Höhepunkt einer Myanmar
Reise. Das 40 km² große Tempelareal stellt neben Angkor in Kambodscha
und den Borobodur in Indonesien die architektonische Meisterleistung
Südasiens dar.
Die vielen Klöster und Pagoden sind einmalige Zeignisse der tiefen
Durchdrungenheit der birmanischen Kultur mit dem Buddhismus. Wer
einen Tempel oder ein Kloster stiftet (es waren nicht nur Könige, auch
deren Frauen und Minister, Kaufleute oder betuchte Bürger ), wollte der
Nachwelt seine tiefe Religiösität demonstrieren. Zudem wollte der Spender
durch die damit erworbenen Verdienste eine bessere Wiedergeburt erlangen.
De vielen Inschriften bringen diese Hoffnung zum Ausdruck.


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In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause.
Aus Tansania

2

22.03.2008, 21:16

Bagan

Hallo Siggi,
Du hast Recht, Bagan gehört zu den Höhepunkten einer jeden Myanmar-Reise.
Bagan kann man auch zu einem Höhepunkt aller Asien-Reisen zählen.
Der Besuch des riesigen Pagoden-Feldes wird jedem Besucher unvergessen bleiben.
Dein Bericht ist informativ wie immer und mit hervorragenden Bildern illustriert, so dass sich jeder in etwa vorstellen kann, wie es da aussieht.
LG.

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3

12.05.2008, 11:17

Bagan ist wirklich ein Erlebnis - ein Besuch genügt hierzu nicht. Ich war schon fünfmal dort, zum erstenmal 1983, 1984, 1985, dann 1988 kurz vor der Beseitigung der Demokratiebewegung und dann - ich dachte, die politische Situation für die Burmesen würde besser werden - wieder im letzten Jahr 2007.

Jedesmal habe ich da auch Halt in Bagan gemacht. Trotzdem habe ich von Bagan noch immer nicht genug gesehen, ich glaube, von dem Ort kann man nicht genug kriegen (zumindest ich). Bagen ist wirklich ein "magischer" Ort - auch im letzten Jahr, trotz der vielen Touristen, einer meiner Lieblingsplätze. Bei meinem ersten Besuch (damals durfte man gerade 1 Woche nach Burma) traf ich einen Australier, der für eine UNO-Organisatuion (ich glaube, es war UNICEF, bin mir aber nicht sicher) in Bagen arbeitete und dort in der Umgebung Brunnen bohrte. Der fuhr uns mit seinem Jeep zwei Tage durch Bagan und zeigte uns Orte, weit abseits von den "normalen" Tempeln.

Interessant für mich war beim letzten Besuch, dass wieder sehr viele neue Tempel und Stupas gebaut werden - Gottseidank im traditionellen Stil mit Ziegel und nicht mehr Beton. In ein paar Jahren werden die gar nicht mehr als neu aufffallen.