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24.03.2008, 10:37

Poipet, Teil 2

Sklavenhandel in Kambodscha.
( Recherche im Internet)
Aus Poipet, einer kambodschanischen Kleinstadt an der Grenze zu Thailand ( mein Grenzübertritt), verschwinden jeden Monat 400-500 Kinder, aufgekauft von skrupellosen Menschenhändlern.
Diese Kinder werden nach Bangkok in Thailand transportiert und dort mit Gewinn verkauft.
Kindersklaven, die bestenfalls als Blumen- oder Süßigkeiten-Verkäufer arbeiten müssen.
Wenn sie Pech haben, landen sie bei pädophilen Touristen.
Viele von ihnen sind erst fünf Jahre alt.
Kinderhandel ist oft der einzige "Ausweg" aus bitterer Armut.
Sie nehmen das Geld der Menschenhändler an, 100-200 Euro, damit der Rest der Familie überleben kann.
Zehntausende leben unter erbärmlichsten Umständen in riesigen Slums.
Die Schweizer Hilfsorganisation Goute d'Eau versucht verkaufte Kinder zurückzubringen und geht auch an die Wurzel des Kinderhandels.
Sie fördert Familien mit Kleinkrediten, damit die Kinder nicht wieder verkauft werden.
Überall an der Grenzstation hängen Plakate, die auf die Strafen für Kinderhandel hinweisen, auch Verdachts-Fälle sollen gemeldet werden.
Die Bettelei der Kinder war schon echt ergreifend.
Aber selbst wenn man was gibt, das Elend bleibt.
In Kambodscha gibt es keine richtige "Intelligenz" mehr, so kann keine Wirtschaft aufgebaut werden.
Pol Pot hat die meisten "Studierten" umbringen lassen.

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2

24.03.2008, 11:16

Ja Werner,

es ist schon traurig was in so armen Ländern passiert,
deshalb ist es wichtig dahin zu fahren, damit es den Leuten
etwas besser geht.

lg
Siggi
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3

25.03.2008, 08:52

Poipet

Hallo Werner!

Erschütternd, unter welchen Nachwirkungen des Horrorregimes des "Bruders Nummer 1", Kambodscha heute noch leidet.

Ergreifender Bericht über die Situation der Menschen, und da vor allem Kindern, die die Hauptleidtragenden sind. Auch die Fotos sind sehr aussagekräftig.

LG hoelli