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  • »günterfr« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 24

Wohnort: Erfurt

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1

20.11.2008, 19:50

Kenia - Lake Baringo Island Camp - Abenteuer pur

Service: 1
Essen: 1
Zimmer: 2
Pool:
Umgebung: 1
Reiseleitung:
Bewertungskriterien:" Bitte tragen Sie Noten von 1 -6 ein
1= sehr gut
6= sehr schlecht"

Das Lake Baringo Island Camp war die vierte Unterkunft während unserer Safari. Der Lake Baringo ist neben dem Lake Naivasha der einzige Süßwassersee im Rift Valley. Das Insel Camp ist eine der Unterkünfte der oberen Preisklasse im Bereich des Sees.
Es befindet sich auf der Insel Ol Kokwe Mitten Im See. Die Zelte sind nicht so luxeriös wie einige andere Zeltcamps ( siehe meine Bewertung des Sweetwaters Tented Camp ) aber die Lage am Südzipfel der Insel ist paradiesisch. Es wimmelt von Vögel und Eidechsen und man erlebt einen wundervollen Sonnenaufgang in absoluter Ruhe, Umgeben nur von Vögeln.

Das Zeltcamp besteht aus imnsgesamt 23 Zelte, die sehr weitläufig verteilt sind. Man hat keine direkten Nachbarn. In den Zelten stehen zwei stabile Betten, zwei Hocker und zwei Lampen, 110 Volt, von 22.00 bis 06.00 Uhr kein Strom. Im hinteren Teil befindet sich abgetrennt ein kleines Badezimmerzelt mit Spültoilette, Handwaschbecken und einer Dusche. Die Fenster und der Eingang sind mit einem dichten Moskitonetz gesichert, wobei die Fenster durch Rollvorhänge geschlossen werden können. Wir hatten natürlich die Rollvorhänge oben, um den afrikanischen Sternehimmel zu beobachten. Von jedem Zelt hat man einen phantastischen Blick auf den See, wobei sich vor dem Eingangsbereich der Zelte eine kleine Terasse befindet. Wir ließen uns früh um 06.00 Uhr wecken, das Personal brachte zur Terasse nach Wunsch Tee , Kaffee und Kekse und wir konnten in alle Ruhe einen herrlichen Sonnenaufgang beobachten. Um uns herum waren viele Vögekl, die sich einen Spaß daraus machten, den Zucker aus der Zuckerdose zu holen.

Während unserem Aufenthlat im September waren ganze 7 Gäste im Camp, also die totale Ruhe und pure Wildnis. Vor dem Zelt liefen Warane entlang ( siehe Foto Reisebericht
) und viele, viele Vögel. Im Camp werden die unterschiedlichsten Ausflüge auf dem See angeboten, die sehr empfehlenswert sind. ( siehe Reisebericht und Bilder vom Schreiseeadler im Album Kenia ).
Im Camp befindet sich eine Bar, die der zentrale Anlaufpunkt ist. Hier kamm man auch seine Akkus für die Foto- und Kameratechnik aufladen. Neben der Bar befindet sich der nach den Seiten offene, überdachte Speisebereich am höchsten Punkt des Camps, toller Rundumblick über den See. Frühstück im Buffetform, Dinner al la Carte. Wie Qualität des Dinners war hervorragend. Wir waren sehr überrascht, da doch alles mit dem Boot zur Insel gebracht werden muß.

Service und Personal sehr freundlich,alle Wünsche wurden erfüllt. Mit dem Betreibes des Zeltcamps kann man abends an der Bar die Ausflüge und Aktivitäten abstimmen.
Die Überfahrt von der Ablegestelle zur Insel / Zeltcamp dauert ca. 25 Minuten und ist äußerst abenteuerlich ( siehe Reisenbericht ). Ma sollte dieses Zeltcamp nur buchen, wenn man sich tatsächlich für die Natur und Vögel interessiert und einen gewissen Hang zum Abenteuer hat. ( siehe Reisebericht ) So erschreckte mich im Zelt eine große Kröte, durch durch den Abfluß ( natürlich gibt es keine Kanalisation ) in die Duschwanne kam und dort ihr Unwesen trieb.

Uns hat das Camp sehr gefallen, die Abgeschiedenheit in der Natur war während der gesamten Safari hier am größten.


Beiträge: 1 221

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2

20.11.2008, 20:02

Kenia - Lake Baringo Island Camp

Hallo Günter

wie von Dir gewohnt ein schöner aussagekräftiger Bericht mit guten Fotos. So wie Du das Camp schilderst wäre das etwas für mich, genau so stelle ich mir das Leben auf Reisen ausserhalb der Städte und Orte vor.

A)d A)d A)d

YaWo

werner510

unregistriert

3

21.11.2008, 08:19

Kenia - Lake Baringo Island Camp - Abenteuer pur

Hallo Günter
Ein schöner Safari-Bericht.
Ich habe auch mal eine Kenia-Flug-Safari unternommen.
Allerding "nur" in Amboseli und Masai Mara.
Die Tierwelt und der Anblick des Kilimandscharos , schon beim Anflug, sind schon Atem beraubend.
Man kann erst gar nicht glauben, dass das kein "Tierpark" ist, sondern "echte" Natur.
Beeindruckend auch die Morgenpirsch.
Unglaublich, wie der Guide mit dem Landrover an die z.T. fressenden Löwenrudel langsam vorbei fahren und auch stehenbleiben konnte.
Nur Aussteigen ist nicht ratsam.
Die Löwen fraßen da eine kleine Giraffe. Man sah die blutverschmierten Köpfe der Tiere und konnte das Knacken der Knochen hören.
Unvergesslich.
Danke für den schönen Bericht, jetzt ist mir wieder Vieles eingefallen:-)
LG.
Werner

Beiträge: 1 096

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4

03.12.2008, 20:55

Lake Baringo Island Camp

Hallo Günter.

Mit der Kröte im Abfluss naja, da sind mir feste Häuser lieber, da ich Angst vor Schlangen habe.

Aber ich hoffe da gab es keine.

Ein Klasse Bericht, zur Zeit verschlinge ich Deine Beschreibungen mit der Du dir sehr viel Mühe

gegeben hast.

LG
Siggi
In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause.
Aus Tansania