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26.10.2008, 16:07

Top of Europe

Eine blaue Drehtüre gibt uns den Weg frei zu einer blauen Treppe, das Gewölbe über uns aus Felsen verwandelt sich im Gletscher. Wir sind drin, mitten im Jungfraufirn. 20 Meter unter dem Aussichtsplateau, an der Wasserscheide Europas türmen sich die Eismassen, die langsam Richtung Norden wandern und deren Wasser einmal in die Nordsee fliessen wird.



Vor uns öffnen sich lange Gänge höhlenartig, weiten sich zu Räumen und Hallen. In Nischen tauchen die ersten Eisskulpturen auf, bläulich schimmert eine ewige Welt aus Eis.



Vor rund 50 Jahren haben zwei Bergführer aus Grindelwald und Wengen damit begonnen, eine gewaltige Halle mit über tausend Quadratmeter Fläche aus dem Gletschereis zu schneiden. In Handarbeit, mit Eispickel und Säge, in einer kalten und finsteren Umgebung, entstand eines der Wahrzeichen des Jungfraujochs.

Eine Attraktion, die selbst bei stürmischen und arktischen Wetterverhältnissen von jedem Gast besucht werden kann. Das ganze Jahr hindurch ist der Eispalast geöffnet, genauso wie die Jungfraubahn, die mit ihren Passagieren Tag für Tag auf das Top of Europe, in 3'454 Meter Höhe, fährt.



Das 1934 begonnene Werk aus Eis und Schnee ist nie fertig. Laufend müssen die Gewölbe der Gänge, die Decken der Hallen neu nachgehauen werden. Eine der wichtigsten Arbeiten des Eismeisters, wenn er verhindern will, dass der Eispalast zusammen mit dem Jungfraugletscher ins Tal fliesst. Langsam und stetig, aber unaufhaltsam. Die filigranen Eisskulpturen: Eisadler, Pinguine, Eisbären, entstehen jedes Jahr neu aus der Hand eines Interlakner Eiskünstlers. Sein grösster Feind ist die Wärme, sie nagt an den Eisfiguren, die in vielen Stunden entstanden sind. Die Wärme bringen die Tausende von Besuchern mit sich in den Eispalast.



Jeder Gast strahlt Energie in Form von Wärme ab, die einer Hundert-Watt-Glühbirne entspricht. 1997 waren es über eine halbe Million aus aller Welt. Seit drei Jahren wird der Eispalast zusätzlich gekühlt.

Eine Klimaanlage kühlt die Aussenluft auf minus 10 Grad ab und bläst diese durch die Gletschertunnel. So steigt die Temperatur der Eiswände nicht über minus 2 Grad an.

Doch lassen wir uns nicht verleiten, die einmalige Atmosphäre der Gletscherwelt nur von der technischen Seite zu betrachten. So interessant und aufwendig sie auch ist, den Eispalast müssen wir mit den Augen der Kinder betrachten.

Liebe Grüsse

Kirsten (o100)

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2

26.10.2008, 16:40

Eispalast

Hallo Kirsten

ist ja ein schöner Bericht, mit schönen Fotos garniert. War sicher sehr interessant. Wars recht kalt?

YaWo

3

26.10.2008, 16:46

Jungfraujoch

Es war eisig kalt. Um die -5 Grad.
Dazu noch dieser Wind... 0000006

Ich hatte eine Mütze (oh mein armer Sommerhut :-) ) und
Handschuhe an. Trotzdem ist mir das Gesicht
eingefroren :;)



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4

26.10.2008, 17:23

Interessanter Bericht über den Eispalast. Ist ein guter Ausflugstipp - wir können ja vorbereitet dort vorbeischauen - bekleidet mit vielen Jacken, Hosen, Strickmütze, Schal, Handschuhe und vielleicht Heizung in den Schuhen!

Die Bilder zeigen auch gut, was einen dort erwartet - aber Eis kann schon ganz schön faszinierend sein, was?


5

26.10.2008, 17:47

Eis

Hallo 97erspeedy :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen: :;)

Ich habe dort oben auch Leute mit Turnschuhe und leicht bekleidet gesehen _(.)
Das sind dann meistens Ausländer, die nicht wissen, wie "warm" es auf 4000 Meter ist :-))
Wir hatten noch Glück mit -5 Grad, am Dienstag wird es da oben -25 0000006

Der Eispalast ist ein lustiger Ausflug. Alles besteht aus Eis, auch der Boden :---)
Dann kannst du ein wenig Schlittschuh fahren )M(IC

Liebe Grüsse

Kirsten (o100)



6

26.10.2008, 21:18

Weltnaturerbe

Die Region Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn im Grenzgebiet der Kantone Bern und Wallis erstreckt sich vom Finsteraarhorn über Eiger, Mönch und Jungfrau, den Aletschgletscher, das Bietschhorn und Teile des Lötschen- und Baltschiedertals. Die Gesamtfläche beträgt 539 Quadratkilometer in 13 Walliser und zwei Berner Gemeinden.

Das Jungfrau-Aletschgebiet ist das erste Weltnaturerbe im ganzen Alpengebiet (aufgenommen an der Sitzung des Welterbe-Komitees am 13. Dezember 2001 in Helsinki) und umfasst eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt rund um den längsten Gletscherstrom der Alpen. Das Gebiet reicht vom Berner Oberland über die schnee- und eisbedeckten Gipfel der Berner Alpen über alle Klimastufen hinunter bis ins Rhonetal mit seiner mediterran anmutenden Felsensteppen-Landschaft. Es ist aber auch ein Zeugnis bedeutender Abschnitte der Erdgeschichte (alpine Gebirgsbildung und Eiszeiten) mit Spuren wichtiger geologischer und glaziologischer Prozesse wie Gebirgsfalten, Gesteinsvielfalt aus 500 Millionen Jahren Erdgeschichte, Gletschern und einzigartigen Gletschervorfeldern.


Aletsch - der längste Gletscher der Alpen

Der mit rund 24 km längste Gletscher der Alpen dominiert die Landschaft des Aletschgebietes. Rund um den Eisstrom hat sich eine vielfältige Flora und Fauna angesiedelt. Auf den scheinbar unwirtlichen Moränenflächen bereiten zahlreiche Pionierpflanzen, vom Alpenleinkraut bis zum Steinbrech, den Boden für die spätere Bewaldung vor..


Im Aletschwald können die Besucher den ältesten Bäumen der Schweiz begegnen, vor allem der Arve - sie stellt die wichtigste Baumart im Naturschutzgebiet dar - wächst nur sehr langsam, kann dafür aber ein Alter von 800 Jahren oder mehr erreichen

Eiger, Mönch und Jungfrau - das Herz der Region

Das steil über dem Talgrund aufsteigende Gebirgsmassiv von Eiger, Mönch und Jungfrau fasziniert schon seit Jahrhunderten die Menschen und bereitete so auch dem alpinen Tourismus den Boden. Die Eiger- Nordwand gilt als eine der ganz grossen alpinistischen Herauforderungen.

Seit vor gut 90 Jahren durch Adolf Guyer-Zeller die Zahnradbahn auf das Jungfraujoch gebaut wurde, haben Millionen von Touristen die mit 3500 m ü. Meer höchstgelegene Bahnstation Europas besucht. Wahrzeichen des Jungfraujoches ist die Sphinx, das Observatorium, das vielfältigen Forschungsprojekten zwischen Himmel und Erde eine Heimat bietet. Unter ihrer gläsernen Kuppel liegt auch die höchstgelegene Wetterstation Europas.


Die Eiger-Mönch-Jungfrau-Region ist mit ihren zahlreichen Schneefeldern zugleich die Wiege des Grossen Aletschgletschers. Nachdem die Massen von Schnee zu Eis geworden sind, fliessen sie am Konkordiaplatz zusammen, um aus ihren Seitenmoränen die berühmten zwei Mittelstreifen auf dem Gletscher zu formen.



Andrea

Meister

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7

26.10.2008, 21:19

Eispalast

Hallo Kirsten
ein sehr schöner Bericht aus dieser fantastischen und
kalten Welt zeigst du uns da.
Die Bilder gefallen mir sehr gut.

Liebe Grüsse
Andrea

A)d

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8

26.10.2008, 22:15

Hallo Kirsten

danke für den Nachschlag zur Jungfrau und zum Aletsch

Dieter
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9

27.10.2008, 07:13

Eispalast - Weltnaturerbe

Hallo Kirsten,

faszinierend nicht nur die Attraktionen im ewigen Eis, sondern auch Dein Bericht darüber
A)d

Ihr Schweizer stehlt uns Österreichern inzwischen auch wieder bei den alpinen Herrenskibewerben (siehe Doppelsieg durch Daniel Albrecht und Didier Cuche gestern in Sölden) die Show
:---)

Ein Sieg im Jungfraugebiet bleibt aber einem Österreicher vorbehalten. Der bekannte Bergsteiger, Nepal und Tibet Forscher Heinrich Harrer bezwang 1938 als erster Bergsteiger die berühmt-berüchtigte Eiger Nordwand, an der sowohl vor ihm als auch nach ihm viele ihr Leben lassen mußten, die sich ebenfalls im Gipfelbuch eintragen wollten. Diese gigantische Bergwand kennt kein Erbarmen.

Ich verfolge jedes Jahr die klassische Lauberhornabfahrt in Wengen gespannt vor dem Fernsehschirm. Auch hier wird einem die einmalige Landschaft einladend vorgestellt. Ich habe mir vorgenommen, dieses große Sporterreignis einmal live anzuschauen.

Mit Deinem hervorragenden Bericht und die Fotos über die Region hast Du in mir dieses Vorhaben wieder neu erwecken lassen.

Liebe Grüße
Gottfried








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27.10.2008, 18:16

Eiger-Nordwand

«Gelber Engel», «Symphonie de Liberté» oder «Deep Blue Sea» - was nach lustigen Titeln für romantische Filme klingt, sind in Wirklichkeit Namen für einen Mythos. Es sind drei von insgesamt 23 Routen durch die legendäre Eiger-Nordwand, die heute aufgelistet sind. Dabei galt diese Seite des geschichtsträchtigen 3.970 Meter hohen Eigers noch Anfang des vergangenen Jahrhunderts schlichtweg als unbesteigbar. Dunkle, tiefe Felsschluchten wechseln sich mit gigantischen Eisfeldern ab und häufig lösen sich unvorhergesehen Stein- und Eislawinen.

Dramen in der Nordwand

Der erste Versuch, die Norwand zu besteigen, wurde 1935 unternommen. Am 21. August machen sich die beiden Münchner Max Sedelmayr und Karl Mehringer auf den Weg zum Gipfel. Doch ein Wetterumsturz wird für die beiden zur Todesfalle. Die beiden Männer erfrieren in 3300 Metern Höhe. Diese Wandstelle heisst seither «Todesbiwak».

Auch der zweite Anlauf wird von Ausländern unternommen. Andreas Hinterstoisser und Toni Kurz aus Deutschland sowie Willi Anderer und Edi Rainer aus Österreich steigen 1936 zunächst getrennt ein und schliessen sich dann zu einer Seilschaft zusammen. Abermals wird das Wetter zur Todesfalle. Sie queren ein grosses Eisfeld und holen nach Erreichen des Ziels das Seil ein. Ein tragischer Fehler, wie sich herausstellen sollte.

Als das Wetter umschlägt, müssen die Männer deshalb die von Steinschlag und Lawinen gefährdete Direttissima hinabsteigen. Dabei stürzen Hinterstoisser, Anderer und Rainer ab. Toni Kurz überlebt. Retter sind alarmiert und wollen Hilfe leisten. Um ihn zu erreichen, werfen sie ihm ein Rettungsseil zu, an das ein zweites geknotet wurde, um die notwendige Länge zu erreichen. Just dieser Knoten wird Toni Kurz zum Verhängnis. Mit dem Schnappring bleibt er am Knoten hängen und kommt nicht weiter. Nur wenige Meter von den Helfern entfernt stirbt er an Überanstrengung.

«Wir haben nie gezweifelt»

Die Deutschen Anderl Heckmair und Ludwig Vörg sowie die beiden Österreicher Heinrich Harrer und Fritz Kasparek konnten die Tragödien nicht schrecken. Sie schlossen sich am 21. Juli 1938 für das «Unternehmen Nordwand» zu einer Seilschaft zusammen. Sie hatten aus den Fehlentscheidungen der Vergangenheit und den Erfahrungen der Überlebenden gelernt.

Dennoch war ihr Leben bei der Besteigung mehr als einmal in Gefahr. Vor allem die sogenannte «Spinne» wäre ihnen fast zum Verhängnis geworden. In dem vierten gefährlichen Eisfeld auf dem Weg zum Gipfel gibt es mehrere Rinnen, die durchs Fernglas betrachtet wie die Beine einer Spinne aussehen. Durch diese Rinnen gehen immer wieder Lawinen und Steinschläge ab. Doch alle vier überleben wie durch ein Wunder und erreichen am 24. Juli relativ unbeschadet den Gipfel über die klassische Nordroute.

Jahre später schreibt Harrer über den Moment, als sie den Gipfel erreichen: «Die Befreiung kommt zu plötzlich, unsere Sinne und Nerven sind zu abgestumpft, unsere Körper zu müde, um einen Gefühlstaumel zu gestatten. Wir sind nicht mit knapper Not dem Verderben entronnen, sondern haben in unserer Freundschaft immer Halt und Zuversicht gefunden. Nie haben wir am guten Ausgang unseres Unternehmens gezweifelt. Aber der Weg war schwer.»

Gipfelstürmer mit Armbinde

Später flüchtete Harrer aus einem Internierungslager in Indien, schaffte es mit Peter Aufschnaiter nach Tibet und lebte dort sieben Jahre lang zunächst als Übersetzer und Fotograf für die tibetische Regierung, später als Lehrer und Berater. Schliesslich wurde er ein Freund des jungen XIV. Dalai Lama. Mit diesem verband ihn bis zuletzt eine tiefe Freundschaft. Diese Lebensgeschichte wurde später verfilmt («Sieben Jahre Tibet»).

Während der Berichterstattung über den Film rückte die NS-Vergangenheit des Bergsteigers in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Der am 6. Juli 1912 geborene Harrer trat nach dem Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich 1938 der NSDAP bei und schloss sich auch der SS an. Schon 1933 wurde er als 21-Jähriger Mitglied der SA-Untergrundorganisation in Österreich. Er selbst bezeichnete all dies später als dummen Fehler und ideologischen Irrtum.

Hoch in 2 Stunden und 47 Minuten

Noch immer ist die Nordwand eine Herausforderung für Alpinisten. Nach wie vor benötigen Bergsteiger heute durchschnittlich zwei volle Tage für die Durchsteigung der Nordwand. Seit der Erstbegehung gab es jedoch immer wieder Alpinisten, die sehr viel schneller auf der sogenannten Heckmair-Route unterwegs waren. Am 13. Februar 2008 wurde der bislang erstaunlichste Rekord aufgestellt. Der berüchtigte Schweizer Extrem-Bergsteiger Ueli Steck sprintete die rund 1800 nahezu senkrechten Meter in unglaublichen 2 Stunden und 47 Minuten hinauf.

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27.10.2008, 18:58

Hallo Engel,

schöne, ausführliche und informative Nachträge. Gab es nicht erst kürzlich wieder ein Drama an der Nordwand?

12

27.10.2008, 19:05

Drama

Ist gut möglich 97erspeedy.

Leider passieren in letzter Zeit (zu) viele Unfälle in den Bergen.
Ob Fallschirmspringer, Wanderer, Bergsteiger etc.

Meistens sind schlechte Ausrüstungen oder das Wetter dafür verantwortlich.
Auch wandern wird von vielen Leuten unterschätzt.

Ich sehe immer wieder ältere Menschen oder sogar Familien mit Halbschuhen irgend
einen Berg hoch krabbeln. Das ist lebensgefährlich! _(.)

Ich muss zugeben, die Eiger-Nordwand reizt mich auch, aber ich habe zuviel
Respekt davor (und das ist auch gut so).

Liebe Grüsse

Kirsten (o100)



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13

28.10.2008, 07:47

Top of Europe

A)d A)d A)d A)d A)d A)d A)d A)d A)d A)d A)d

Top of Europe .....dieser Bericht und alle Ergänzungen dazu sind einfach top A)d

Ich habe ihn eben mit voller Begeisterung gelesen und die Bilder bestaunt /Gh

Viele Grüße mokuha 00000011
Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet.

J.W.Goethe

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14

28.10.2008, 16:04

Hallo Engel

ich denke, es sind nicht nur die Halbschuhe, die in den Bergen das große Problem sind, sondern hauptsächlich die Unkenntnis und der Leichtsinn der Leute. In Nepal laufen die Einheimischen Tag für Tag die steilsten Berge in Flipflops rauf und runter, ohne das was passiert. Was natürlich nicht heißt: gscheite Schuhe sind nicht schlecht, wenn man auf den Berg geht
A)d

Dieter/YaWo


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15

28.10.2008, 16:21

Eispalast

00000011 00000011 00000011 00000011 00000011 00000011 00000011

hallo Kirsten,

ich liebe die Berge, den Schnee und das Eis...

mit diesem Bericht hast Du Dir viel Mühe gegeben, :thankyou: und mir hast Du eine große Freude damit gemacht. :thankyou:

Einen Besuch im Eispalast werde ich in meine nächste Urlaubsplanung sicher einbauen..

00000011 Danke Dir für diesen wundervollen Tipp. 00000011

Liebe Grüße
Sonnenstunden
00000011
Die großen Ereignisse, das sind nicht immer unsere lautesten, sondern unsere stillen Stunden :love:
(Friedrich Nietzsche)

16

28.10.2008, 16:38

Bericht

Hallo Sonnenstunden

Das freut mich aber, dass ich dir bei deiner Urlaubsplanung helfen konnte A)d

Es hatte ziemlich viele Deutsche da oben, aber noch mehr Japaner :;) wie
könnte es auch anders sein )M(IC
Natürlich alle voll ausgestattet mit High-Tech-Kameras )foot(o

Aber war wirklich ein wunderschönes Erlebnis!

Liebe Grüsse

Kirsten

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17

30.10.2008, 19:45

Eispalast und Nachschlag


Hallo Kirsten

Wenn man etwas aussergewöhnliches berichten will muß man wohl so einiges in kauf nehmen.

Du hast Dir den Popo abgefroren und einen schönen Bericht mit vielen tollen Bildern eingestellt, also

hat sich die Sache für uns gelohnt
. :-))


Liebe Grüße

Siggi
In der Fremde erfährt man mehr als zu Hause.
Aus Tansania

18

30.10.2008, 19:54

Jungfrau

Na ich hoffe doch, Siggi, dass es sich für euch gelohnt hat )M(IC
sonst wäre ich niiiie dahin gegangen :;)

Ne, es war wirklich einmalig.
Als Halb-Schweizerin muss man doch mal auf dem Jungfrau gewesen sein )foot(o
und wenn dabei noch gute Fotos raus kommen, das Wetter ideal war und ich
wunderschöne Eindrücke mit nach Hause genommen habe, hat es sich
auch für mich gelohnt A)d

Nächstes Jahr gehe ich im Sommer nochmals, dann kann man Hunde-Schlitten fahren :---)
mit süssen Huskys/Grönlandhunde :wseufzer:

Liebe Grüsse

Kirsten (o100)

19

31.10.2008, 20:17

Medizinsche Tipps

Höhenaufenthalt ohne Einschränkungen:

> Ein höheres Alter ist kein Hindernis für einen Aufenthalt in der Höhe.
> Bei medikamentös gut eingestellten Blutdruckpatienten ist der Höhenaufenthalt
unbedenklich.
> Asthmatiker dürfen sich problemlos in die Höhe begeben. Höhenluft ist weniger
mit auslösenden Partikeln verschmutzt.
> Epileptiker, die medikamentös gut eingestellt sind, dürfen sich in die Höhe
begeben.


Im Zweifelsfall ist eine vorgängige ärztliche Beratung angezeigt:

> Patienten nach einem erfolgreichen Eingriff an den Herzkranzgefässen
können, wenn sie im Flachland voll leistungsfähig sind, nach Rücksprache mit
ihremArzt eventuell einen Höhenaufenthalt planen.
> Bei gewissen chronischen Bluterkrankungen mit Blutarmut empfiehlt sich
eine vorgängige ärztliche Beratung.
> Schwangere: Über 2500–3000 Metern besteht möglicherweise eine gewisse
Gefahr für die Schwangerschaft auch ohne vorbestehende Krankheiten.
Vorsicht ist deshalb angeraten.
> Kleinkinder in den ersten 2 Lebensjahren sollten nicht über 2500 Metern schlafen.
Kurzfristige Aufenthalte auf dem Jungfraujoch sind unproblematisch.
Säuglinge und Kleinkinder können häufig den Druckausgleich während der Talfahrt
nicht machen und sind deshalb vermehrt für Ohrreizungen gefährdet. Regelmässiges
Schlucken (Trinken, Schoppen) während der Talfahrt kann das Auftreten dieser
Reizungen verhindern.
Weil Kinder schneller auskühlen als Erwachsene, ist in der Höhe immer auf einen
genügenden Kälteschutz zu achten.Auf dem Gletscher ist eine Sonnenbrille und guter Sonnenschutz nötig!

Höhenaufenthalt nicht empfohlen:

> Lungen- und Herzpatienten, die bereits in Ruhe oder beim leichten Treppensteigen
in Atemnot geraten, muss von einem Höhenaufenthalt abgeraten werden.
> Herzkranzgefässerkrankungen (Angina pectoris) und Herzerweiterung unter
medikamentöser Therapie sollten sich nicht in grosse Höhen begeben.
> Hochrisikopatienten (Raucher + hoher Blutdruck + Zuckerkrankheit + hohe
Blutfette + Übergewicht + gelegentlich Brustschmerzen) sollten vor einem Höhenaufenthalt
den Arzt konsultieren.
> Nach einer Streifung oder einem Hirnschlag darf man nicht in die Höhe gehen.


Weitere praktische Tipps

> Bei Schnupfen (Erkältung) empfiehlt sich ein abschwellender Nasenspray vor einer
Talfahrt, um Ohrreizungen durch fehlenden Druckausgleich vorbeugen zu können.
> Mit zunehmender Höhe sinkt die Umgebungstemperatur. Deshalb ist bei Ausflügen
über 1500 Metern auch im Hochsommer auf warme Kleider zu achten.
> Die intensive Strahlung in der Höhe bedingt einen ausreichenden Sonnenschutz
der Haut und der Augen.Auf dem Gletscher besteht eine grosse Gefahr für Schneeblindheit
ohne Sonnenbrille!
> Alkohol und Nikotin im Übermass vor oder während des Ausfluges können den Tag
verderben.

@ UNESCO Weltnaturerbe

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20

01.11.2008, 09:17

Medizinische Tipps

Hallo Kirsten 00000015

Du versorgst uns nicht nur mit erstklassigen Berichten und Ausführungen über Jungfrau, Eiger Nordwand und die faszinierende Landschaft, sondern auch gleich mit den medizinischen Tipps für den Aufenthalt in großer Höhe. Erstklassiges Service A)d

Tatsache ist, dass die dünne Luft gewöhnungsbedürftig ist. Selbstüberschätzung und körperliche Überforderung sind oft auch Auslöser von Unfällen auf der Skipiste oder während einer Bergtour.

Danke nochmals für diesen Beitrag samt sehenswerten Bildern und Erklärungen
/Gh

Liebe Grüße
Gottfried