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  • »97erspeedy« ist der Autor dieses Themas

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20.05.2010, 14:57

Unterwasserfotografie - Nachbeabeitung

Hallo liebe Pixxies,

bin ja kürzlich von meinem Tauchurlaub aus Ägypten heimgekehrt und habe nun das "Material" gesichtet. Ich war ohne eigene UW-Kamera unterwegs, weil ich in erster Linie meine Tauchfähigkeiten verbessern wollte. Habe aber die UW-Kamera eines Freundes genutzt. Nun sind die Bilder ziemlich blaustichig (wegen dem fehlenden Rotfilter) und ich frage mich, ob man aus den Fotos noch mehr rausholen kann. Hab im Photoshop schon bisschen rumprobiert, bin aber noch nicht zufrieden. Hat vielleicht jemand damit Erfahrung oder ist es aussichtslos? Hoffe es gibt ein paar Tricks ;-)

LG Schlumilu

PS: Im Anhang mal ein Auszug vom Material

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migath

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20.05.2010, 15:18

Da kann man bestimmt etwas machen. Im Anhang waren leider keine Bilder ...


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20.05.2010, 15:41

Ich kann leider momentan nichts hochladen... ich arbeite aber dran :-)

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20.05.2010, 18:15

Tina schick mir das blaue-kann nichts herunterladen. Gruss Klaus

migath

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20.05.2010, 18:37

Ich weiss zwar nicht genau, wie es unter Wasser aussieht, könnte es mir aber so wie im Foto vorstellen.

Ich habe zweimal Rot verstärkt und Gradationskuven optimiert.


Gruß Michael
»migath« hat folgendes Bild angehängt:
  • Blaupunktrochen2.jpg


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20.05.2010, 20:10

Mal meine Bearbeitung

Habe in ACDsee die blaue Farbe entsättigt.
Dann in Photoshop die Farbe Cyan entfernt.
Original Bearbeitet
Lg Siggi
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20.05.2010, 20:23

Ich bin begeistert. Ich habe heute selbst schon probiert in Photoshop verschiedene Filter ausprobiert - aber der gewünschte BLAUWEGEFFEKT kam nicht. Hatte ich schon erwähnt, dass ich begeistert bin? Werd morgen gleich mal versuchen, das umzusetzen :-) Ob ich das schaffe... Ist immer besser, wenn man jemandem über die Schulter gucken kann und man sieht, wo derjenige hinklickt. Beim selbst beibringen hapert es immer ein wenig.

DANKE

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24.05.2010, 12:34

Hallo Tina,

an sich schönes Motiv, aber eben ein paar typische Fehler bei der UW-Fotografie:

1. nach Möglichkeit Fische nie von oben ablichten. Bei Deinem Bild wäre es sicher besser gewesen, noch einen Meter tiefer zu gehen um den Rochen am besten leicht von vorne auf Augenhöhe zu fotografieren.
Das hätte neben der besseren Darstellung des Fisches 2 weitere positive Nebeneffekte:
- Du hättest hinter dem Rochen nicht nur eine diffuse Wand sondern evtl. auch noch ein paar Strukturen, da dann das Umgebungslicht hier für etwas mehr Helligkeit gesorgt hätte.
- Durch mehr Umgebungslicht auf dem Hauptmotiv auf dem Sensor hätte die automatische Belichtung der Kamera auch weniger Probleme mit den Lichtflecken auf dem Sand, hier wäre evtl. etwas weniger Überbelichtung aufgetreten.

2. Belichtung: Ich nehme an, Du hast den internen Kamerablitz aktiviert und genutzt. Leider bringen diese Blitze UW maximal auf Entfernungen von ca. 50 cm wirklich Farbe ins Spiel, haben aber einen riesen Nachteil: Da sie direkt in der Objektivachse montiert sind, strahlen sie sämtliche Schwebeteilchen an, die sich auf dem Weg vom Objektiv zum Motiv und zurück befinden - Folge ist das "Schneegestöber" auf den Fotos.
Also entweder ganz dicht ran, oder Blitz abschalten und nur mit Umgebungslicht fotografieren - dann muss man zwar auf Farben verzichten, kann aber auch schöne Effekte erzielen. Ganz optimal wäre natürlich der Einsatz eines separaten Blitzes auf einem Biltzarm.

Ich hab mich auch mal an dem Bild versucht:



Als erstes hab ich über "Staub und Kratzer entfernen" ein paar der Schwebeteilchen eliminiert, dann das ganze über "Unscharf maskieren" etwas nachgeschärft. Danach den Bereich hinter dem Rochen ausgewählt und über Gradationskurven leicht aufgehellt um ein paar Strukturen zu erhalten. Als nächstes ein paar Spielereien mit den Farbeinstellungen, wie auch die anderen schon vor mir. Ganz zum Schluss hab ich noch den Bildausschnitt neu bestimmt und die schlimmsten Lichtpunkte im Sand über "Kopierstempel" ausgebessert.

Das Ganze auf die Schnelle, man könnte die jeweilige Auswahl der zu bearbeitenden Bereich sicher genauer machen und sich auch über Kopierstempel den Schwebeteilchen etwas intensiver widmen.

Gruß und immer schön üben - UW-Fotografie hat ihre eigenen Gesetze und viel mit Erfahrung zu tun.

LG Joachim
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24.05.2010, 13:56

Das ganze hat einen entscheidenen Vorteil - ich meine, dass die Fotos nicht so geworden sind, wie ich mir das vorgestellt habe. Es spornt an ... und - ich muss mich endlich mit Photoshop auseinandersetzen. Ich hab das lange vor mir hergeschoben, weil es bisher nicht so dringend notwendig war und ich mir lieber Sachen zeigen lasse, als mir was selbst beizubringen. Aber in den zwei Tagen, die ich mich jetzt intensiv mit dem Programm auseinandergesetzt habe, hab ich schon viele Fortschritte gemacht. Muss halt viel nachlesen und probieren - z.B.m mit den Schwebteilchen entfernen etc. Mit Siggis Hinweis zu Farbtönen entfernen etc. hab ich schon einiges umgesetzt... das Probieren dauert noch ein wenig und dann kann ich vielleicht mal ein Ergebnis zeigen :-)