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  • »ubecker« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 136

Wohnort: Duisburg

Renommeemodifikator: 10

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1

07.02.2014, 20:56

Gradationskurven

Wenn du die Gradationskurve als leichtes "S" anpasst werden Kontraste und Helligkeit verändert. Dies entspricht eher unserer Sehgewohnheit als eine Gerade. Probiere es mal aus.

Erklärung ist hier ganz gut http://www.webmasterpro.de/design/articl…-verstehen.html
»ubecker« hat folgendes Bild angehängt:
  • skurve.jpg
Gruß Udo

mercedes

unregistriert

2

08.02.2014, 12:07

Was auch noch hilft

Ohne das man die S-Kurve einstellt, kann es auch nützlich sein, die Bereiche am linken und rechten Ende der Gradationskurve auszuschließen, die keine oder nur wenige Bildinformationen enthalten. Dies erreicht man dadurch, dass man den Beginn (links, dunkle Werte) nach rechts verschiebt und/oder das Ende (rechts, helle Werte) nach links verschiebt.
DIes hat den Vorteil, dass man Helligkeitsbereiche in denen keine Informationen vorhanden sind nicht "mitschleppt". Bei der Arbeit mit der Gradationskurve gibt es das Handsymbol. Nach einem Klick auf dieses Symbol verwandelt sich der Mauszeiger in eine Pipette. Mit diesem ist es dann möglich über das Bild zu fahren und zu sehen, wo die Helligkeitswerte an der ausgewählten Stelle auf der Gradationskurve liegen. Mit einem Klick kann man diesen Punkt dann fixieren und mit den Pfeiltasten nach unten oder oben korrigieren. Was man ebenfalls gut erfährt ist, ob sich eine Korrektur überhaupt lohnt. Dort wo keine Bildinformationen sind (Wert auf der Gradationskurve ist nahe 0 oder 255), bring es auch nichts eine Korrektur zu versuchen.

WICHTIG:
Da es so schön bequem ist, wird viel im Format JPG gearbeitet. Dies hat aber den Nachteil, dass nur mit einer Farbtiefe von 8 Bit statt 12 bis 14 Bit gearbeitet wird. Anders ausgedrückt, es gibt nur 256 statt 16384 mögliche Werte. Bei der Arbeit mit mehr als 8 Bit ist das Bild einfach robuster was Korrekturen angeht. Man erkennt das an einem ausgefransten Histogramm oder am Clipping im Bild. Dann fallen sanfte Farbübergänge weg und die Abstufungen werden streifig wie bei zu stark komprimierten Bildern.

3

08.02.2014, 12:50

Danke, Udo, für den Link. Ich habe den Stoff gelesen und versucht zu verstehen. Das nenne ich Fachwissen vom Fachmann an eine total, technisch unbegabte Fotografin. :kopf_kratz: Ich würde sagen: "Bahnhof" ..... "Spanisches Dorf" ..... aber dafür hat man ja die IA. Für Personen wie mich ..... :-)

Leider muss ich mich auch deswegen mit weniger gelungenen und weniger spektakulären Fotos zufriedengeben.

Trotzdem freue ich mich immer über Hilfe, Anregung und Tipps.

Schönes Wochenende und liebe Grüße

hubsi
Ein Bild sagt mehr, als tausend Worte. :cursing: :thumbsup: :P

mercedes

unregistriert

4

08.02.2014, 15:32

@hubsi

Einfach mal daran herum spielen. Da es sich um eine Einstellungsebene handelt, kann auch nichts kaputt gehen.

5

09.02.2014, 09:47

@mercedes

Vielen Dank, mache ich. Ich bin froh, dass Ihr mich nicht aufgebt ..... :-)

Schönen Sonntag noch und liebe Grüße

hubsi

:fotograf:
Ein Bild sagt mehr, als tausend Worte. :cursing: :thumbsup: :P

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6

08.05.2015, 21:05

@hubsi: Generell ist es empfehlenswert, im Rohdatenformat zu fotografieren. Vor allem bei den neueren Kameras steckt in den Rohdatenbildern viel mehr Information, als man das auf einem normalen Bildschirm wahrnehmen kann. Insbesondere sind die Helligkeitsabstufungen viel feiner als bei JPEGs (das ist genau das, was mercedes erklärt hat, nur in anderen Worten). Wenn Du mit solchen Bildern arbeitest, hast Du viel größere Freiheiten, an den Helligkeitsabstufungen im Bild zu ändern, ohne dass es zu Qualitätsverlust kommt.
Für die Rohdatenbearbeitung brauchst Du eine entsprechende Software. Eine gängige ist Adobe Lightroom, ich persönlich habe mich an Capture One gewöhnt. Viel Spaß!